Gaukönigshofen

Kleingärten sitzen auf dem Trockenen

Die Trockenheit im vergangenen und in diesem Jahr hat auch Auswirkungen auf die Kleingartenanlage in Gaukönigshofen. Sie sitzt auf dem Trockenen, weil die "Bieberles-Quelle", aus der sie sonst mit Wasser versorgt wurde, versiegt ist. Deshalb hat ein Kleingartenbesitzer eine Anfrage an die Gemeinde gestellt, die in der Gemeinderatssitzung besprochen wurde.

Verwaltungsleiter Winfried Betz stellte zwei Alternativen zur Lösung des Problems vor. Denkbar wäre zum einen ein Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung. Hierzu müsste eine Leitung verlegt werden. Jeder Gartenbesitzer müsste außerdem einen Wasserzähler und einen Kontrollschacht installieren, was mit Kosten von rund 700 Euro verbunden wäre. Wenn die öffentliche Versorgung eingerichtet sei, gebe es aber kein Zurück mehr, auch falls die Quelle wieder sprudeln sollte.

Die Alternative wäre, dass die Gartenbesitzer selbst Wasserfässer aufstellen. Bernhard Michel fragte, ob in den Pachtverträgen stehe, dass die Gemeinde die Wasserversorgung der Gärten sicherstellt. Betz antwortete, dass die Gemeinde keine Verpflichtung dazu habe. Johannes Menth hielt es für sinnvoll, die Gartenbesitzer zu fragen, welche Lösung sie bevorzugen. Er persönlich hielt die öffentliche Versorgung für sinnvoll. Winfried Betz versicherte, dass die Besitzer informiert werden. Konkret unternommen wird im Moment aber nichts. Erst einmal wird über den Winter abgewartet, wie die Niederschläge ausfallen und ob dann die Quelle im nächsten Jahr doch wieder Wasser gibt.

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