Kleinrinderfeld

Kleinrinderfeld: Frischer Wind im Rathaus

Wer in Kleinrinderfeld 30 Jahre alt ist, kennt als Bürgermeisterin nur Eva-Maria Linsenbreder (SPD). Zur Kommunalwahl im März ändert sich das. Wer wird ihr Nachfolger?
Am 15. März werden im Landkreis Würzburg 47 Bürgermeister neu gewählt. Foto: CatEyePerspective

Engbrecht will Versäumnisse korrigieren

Harald Engbrecht (UWG) ist einer der beiden Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Kleinrinderfeld. Er möchte "den Negativtrend der Gemeindeentwicklung der letzten zehn Jahre aufhalten", so Engbrecht. Hierfür will er durch "parteinunabhängige Sachpolitik mit Herz und Verstand" eine qualifizierte Alternative zu seinem Mitbewerber um das Amt des Bürgermeisters bieten, wie er erklärt. 

Harald Engbrecht Foto: Jürgen Kühne

Sein Ziel ist es, "eingefahrene Strukturen" mit neuen wegweisenden Ideen aufzubrechen. Als Bürgermeister möchte er sich und die Gemeindeverwaltung als zuverlässigen Beistand für die Bürger begreifen. Ortsansässige Firmen möchte er stärken und unterstützen. Dabei spielen für ihn der Ausbau und die Verbesserung der örtlichen Infrastruktur eine wichtige Rolle. Aber auch Natur- und Klimaschutz zu unterstützen, sieht er als Herausforderung des zukünftigen Bürgermeisters. 

Fehler während der letzten Wahlperiode sieht Harald Engbrecht darin, dass die Ausweisung eines Gewerbegebietes "verschlafen wurde" und Gewerbetreibende nicht in der Gemeinde gehalten wurden. Auch die Erschließung eines Wohnbaugebietes wurde trotz langjähriger Planung noch nicht umgesetzt, Infrastrukturmaßnahmen seien vernachlässigt worden, so der Bürgermeisterkandidat. 

Der 53-jährige Verwaltungsleiter ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Er kandidiert für die UWG, wird aber ebenfalls durch die CSU und die Kleinrinderfelder Liste unterstützt. Engbrecht ist Schatzmeister des SV Kleinrinderfeld. Erfahrungen in der Kommunalpolitik hat er bisher nicht gesammelt. 

Hetzer traut sich Neustart zu

Der zweite Kandidat für das Bürgermeisteramt in Kleinrinderfeld ist Dominik Hetzer (SPD). Damit die Gemeinde lebenswert bleibt, brauche es einen Neustart, so Hetzer. Für diesen möchte er verantwortlich sein: "Ich bin überzeugt, dass die vielen dringend anstehenden Aufgaben gemeinsam zu bewältigen sind und gehe diese gerne als Bürgermeister zusammen mit dem Gemeinderat, der Verwaltung und den Bürgern an."

Dominik Hetzer Foto: Ronald Grundert-Held

Im Falle seiner Wahl möchte Hetzer den Ausbau des Jugendzentrums fortführen, Angebote für die Schulkind-Betreuung schaffen und die Kindertagesstätte sanieren. Des Weiteren möchte er die Daseinsvorsorge sowie andere örtliche Betriebe der Gemeinde erhalten. Auch ein neues Gewerbegebiet möchte er erschließen und den Breitbandausbau vorantreiben.

Ein weiteres Anliegen seien ihm Transparenz und Bürgerbeteiligung. Hierbei denkt er an das Einrichten eines "Kummerkastens" und ein gemeindliches Verbesserungswesen für alle Bürger. Mit den örtlichen Vereinen möchte Hetzer regelmäßig Rücksprache halten. Weitere wichtige Themenblöcke sind für ihn die Umsetzung des Seniorenzentrums, "Leben und Erholen" in Kleinrinderfeld, die Wasserversorgung der Gemeinde sowie der Umweltschutz.  

Einige Bereiche in der Gemeindeentwicklung sind Hetzer in der letzten Wahlperiode zu kurz gekommen: "Dies lässt sich nicht von heute auf morgen korrigieren." Mit intensiver Zusammenarbeit möchte er sich dieser Aufgabe stellen, so Hetzer. Der 30-Jährige ist verlobt und hat keine Kinder. Er ist Qualitätsmanager in der Automobilindustrie und seit 2010 Mitglied der SPD, für die er auch als Fraktionssprecher und Vorsitzender des Ortsvereins fungiert. Er ist außerdem seit 2014 Mitglied im Gemeinderat. Seit mehr als 25 Jahren ist er Mitglied des TSV Kleinrinderfeld, wo er seit 2014 auch Stadionsprecher ist. 

Von Altertheim bis Zell: In 47 Gemeinden des Landkreises Würzburg wird am 15. März die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister gewählt. In loser Reihenfolge stellen wir die Kandidaten für dieses Amt vor.

Klicken Sie mit der Maus auf die entsprechende Gemeinde und Sie erfahren, wer dort als Bürgermeister kandidiert. Die Karte wird regelmäßig aktualisiert.

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