Würzburg

Klettern als Wettkampf: Wie Olympia einen Sport verändert

Einst lockte das Klettern eher verwegene Einzelgänger – 2020 wird es olympisch. Wie verändert das den Sport? Und spürt man Olympia auch in kleinen Sektionen wie Würzburg?
In Tokio 2020 wird erstmals um olympische Medaillen geklettert. Die Teilnahme an dem Sportspektakel sorgt im Alpenverein für Debatten. Foto: DAV/Marco Kost
Die Wand ist grau und glatt. Ohne Tritte, ohne Struktur. Egal. Tim Würthner setzt die Fußspitze an, umklammert zwei schwarze Klettergriffe und läuft. Entgegen der Schwerkraft, senkrecht nach oben. Er hangelt sich an einen balkenartigen Vorsprung, schwingt plötzlich mit den Beinen frei in der Luft. Wie auf einer Kinderschaukel schubst sich der 16-Jährige selbst an, mit reiner Muskelkraft. Einmal. Zweimal. Dann katapultiert er seinen Körper nach vorne. Fliegt. Erreicht den nächsten Griff. Und rutscht ab. Am Ende gewinnt Würthner trotzdem. Der Sieg beim Deutschen Jugendcup Bouldern in Braunschweig ist der ...
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