WÜRZBURG/OCHSENFURT

Kliniken zeigen dem Minister die Rote Karte

Kliniken aus ganz Unterfranken, darunter auch die Main-Klinik in Ochsenfurt, haben sich zum gemeinsamen Protest gegen die geplante Reform der Krankenhausfinanzierung zusammen geschlossen. Deshalb stellen sich Ärzte, Geschäftsführer, Pflege- und Verwaltungskräfte am 26. September von 10 bis 16 Uhr auf dem Oberen Markt in Würzburg, Anfang Eichhornstraße, den Fragen interessierter Bürger.

Gleichzeitig fordern die Klinikvertreter dazu auf, sich an der Protestaktion zu beteiligen und Gesundheitsminister Hermann Gröhe symbolisch die Rote Karte zu zeigen. Entsprechende Karten können am Samstag direkt nach Berling geschickt werden, so die Pressemitteilung. Die Kliniken befürchten durch den Reformvorschlag eine weitere finanzielle Verschlechterung und zusätzliche Belastungen für das Personal.

Schützenhilfe erhalten die Krankenhäuser von der Landespolitik. „Ich bin den Krankenhausträgern sehr dankbar für ihre Aktionen“, teilte Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) am Freitag mit. Wie Stamm befürchtet auch der SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib, dass vor allem Kliniken im ländlichen Raum unter der geplanten Reform leiden. Die positive Entwicklung der Main-Klinik werde dadurch aufs Spiel gesetzt, so Halbleib in einer Pressemitteilung.

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