WÜRZBURG/KITZINGEN

Kommt eine naturkundliche Sammlung in die Residenz?

Im Zuge der Behördenverlegung der bayerischen Staatsregierung wird das Staatsarchiv aus der Würzburger Festung und der Residenz nach Kitzingen verlegt.

Der Würzburger Landtagsabgeordnete Oliver Jörg (CSU) hält diesen Umzug für richtig: Im Rahmen des Nordbayernplans profitiere Würzburg vor allem im wissenschaftlichen Bereich. Dazu sei die Residenz ein „Filetstück mit interessanten Räumlichkeiten“. Durch den Abzug des Staatsarchivs könnte über eine neue, attraktive Nutzung nachgedacht werden.

Jörg plädiert für die Unterbringung einer naturkundlichen Sammlung. Solch ein kleines Museum könnte besonders für Schulklassen ein interessantes Angebot sein.

Ähnlich sieht es Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Ein Umzug des Staatsarchivs von Würzburg nach Kitzingen klingt zunächst nach einem Verlust von Behördenstellen im Oberzentrum. Wenn man allerdings berücksichtigt, welch wertvolle Räumlichkeiten dadurch in der Residenz und auf der Festung Marienberg frei werden und entsprechend für alternative Nutzungskonzepte zur Verfügung stehen, bin ich mir sicher, dass – wenn die Details stimmen – grundsätzlich eine win-win-Situation für beide Städte erreicht werden kann."

Würzburg bekomme mit dem Landesmuseum und den weiteren Bestandteilen aus der Nord-Bayern-Initiative mehr als es verlieren würde. Dies sei die Mikroperspektive, in der Makroperspektive sei das Programm von Markus Söder, nach Ansicht von Schuchardt, der berechtigte Versuch, die regionalen Unterschiede, was die Zukunftsfähigkeit einiger Regionen in Bayern angehe, ein Stück abzubauen.

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