WÜRZBURG

Kostenexplosion beim Würzburger Hochwasserschutz

Der Hochwasserschutz zwischen Alter Mainbrücke und Löwenbrücke kommt voran. Das spüren die Autofahrer derzeit an Sperrungen. Die Stadt spürt es in ihrer Kasse: Aus Kosten von ursprünglich 4,8 Millionen Euro werden rund 8,6 Millionen.
Derzeit noch Baustelle: So soll die Ecke Mainkai/Wirsbergstraße bald aussehen: Links die eigentliche Hochwasserschutzmauer mit dahinter liegender Rampe, davor ein Platanenpark am Hotel Walfisch, dann Straße, Radweg und Uferpromenade mit Geländer ...
Und das ist nur der Anteil der Stadt. Ein viel größerer Batzen entfällt auf den Freistaat. Er bezahlt zum größten Teil die eigentliche Schutzmauer und bezuschusst mit bis zu 80 Prozent die städtebaulichen Maßnahmen und den Straßenbau. Statt der anfangs veranschlagten 20 Millionen Euro sollen bis 2011 nun rund 30 Millionen Euro am Würzburger Main verbaut werden, finanziert von Freistaat und Stadt. Letztere muss rein rechnerisch statt 14 Millionen voraussichtlich 23 Millionen beisteuern – wovon sie 14,4 Millionen Euro als Zuschuss wiederbekommt. Dennoch handelt es sich um eine gewaltige ...
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