Kraut & Rüben: Junge Union auf Infotour bei Landwirten im Landkreis

Den Anfang der Nahrungskette kennenlernen und mit Landwirten sprechen, die mit Leidenschaft und Know-How dafür sorgen, dass hochwertige Lebensmittel auf dem Teller landen - das war das Ziel von 30 Mitgliedern der Jungen Union, die Bauernhöfe im Kreis Würzburg besuchten. Wie JU-Kreisvorsitzender Björn Jungbauer berichtet, ging die Reise, begleitet von Landwirtschaftsdirektor Harald Blankart vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Karlstadt und Landwirtschaftsdirektor Rapps vom AELF in Würzburg, zum Ackerbau- und Schweinemastbetrieb der Familie Roth nach Kleinochsenfurt. Roth besitzt 800 Mastplätze. Daneben betreibt der Kleinochsenfurter eine Biogasanlage, die Strom und Wärme erzeugt. Nächstes Ziel war der Milchvieh- und Zuchtbetrieb der Familie Meyer in Erlach. „Die Landwirtschaft ist viel besser als ihr Ruf“ stellte Kreisvorstandsmitglied Marc Zenner fest, der die Tour organisiert hatte. Die Betriebe sind gerne bereit die Hoftore für Besucher zu öffnen und die Fachbehörde unterstützt bei der Vorbereitung“, sagte Blankart.

Elf neue Dozenten für Wein- und Genusskultur

Elf neue „Dozenten für Wein- und Genusskultur haben ihre Prüfung mit Bravur bestanden. Im Restaurant „Deutscher Hof“ in Iphofen gratulierten die Fränkische Weinkönigin Melanie Dietrich und Ministerialrat Anton Hübl vom bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und überreichten ihnen die Zertifikate. In die Schar der Gratulanten reihten sich auch Weinbaupräsident Artur Steinmann, Ralf Barthelmes vom Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband und die Vorsitzende des Vereins der Gästeführer Wilma Samfaß ein. Die Dozenten bieten Weinseminare an. Unter www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de sind ihre Seminarangebote aufgelistet. Die Ausbildung zum Dozenten absolvierten aus Stadt und Landkreis Würzburg: Stefanie Arnold (Theilheim), Heike Decker (Sommerhausen), Siegrid Göbel (Randersacker), Christiane Lörner (Randersacker) und Martina Reiss (Unterdürrbach).

Fränkisches Gewächs blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Obwohl die fränkischen Winzer 2011 vom Wetter nicht verwöhnt wurden, blickte das Fränkische Gewächs bei seiner Jahresmitgliederversammlung in der Villa Sommerach auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Und auch 2012 befindet sich der Norden der Bundesrepublik wieder fest in der Hand der Winzergruppierung. „Neben ersten Veranstaltungen in Hamburg und Hannover stehen in Kürze Weinpräsentationen in Bremerhaven, Frankfurt, München und Schwerin an“, berichtete Anton Hell, Vorsitzender des Fränkischen Gewächses. Ein Blick in den Medaillenspiegel zeigte, dass die Mitgliedsbetriebe der Winzergruppierung auch 2011 bei Wettbewerben im In- und Ausland erfolgreich war. „Das Fränkische Gewächs gehört bei den Prämierungen zu den erfolgreichsten Gruppierungen des Anbaugebietes“, betonte stellvertretender Vorsitzender Markus Schneider. Er gratulierte folgenden Weingütern, die mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet wurden: Weingut Klaus Höfling (Eußenheim), Weingut Klaus Simon (Alzenau-Wasserlos), Weingut Hirn (Untereisenheim), Weingut Tobias Weikert (Sommerach), Weingut Sturm (Bürgstadt) und Weingut Blendel (Escherndorf).

Ökolandbau und Wirtschaftlichkeit

Landwirte aus dem Kreis Würzburg waren der Einladung des Verbands für Landwirtschaftliche Fachbildung (VLF) in die Aula des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg gefolgt, um sich dem Ökolandbau als bisher konventionell wirtschaftender Landwirt zu nähern. Behördenleiter Dieter Ofenhitzer stellte das Prinzip Nachhaltigkeit an den Anfang. Die Nachhaltigkeit ist eine gemeinsame Klammer für die ordnungsgemäße konventionelle wie für die ökologische Landwirtschaft. Eine ihrer drei Grundsäulen ist die ökonomische Nachhaltigkeit. Deshalb sei es legitim, wenn ein Landwirt bei der Überlegung, auf Ökolandbau umzustellen, die Frage der Wirtschaftlichkeit für seinen Betrieb zuerst stellt.

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