WÜRZBURG

Krawalle bei Demo: Polizist verletzt

Offenbar in Anlehnung an die Straßenschlachten in Griechenland kam es am Samstagnachmittag in der Würzburger Innenstadt zu Krawallen. Ein Polizist erlitt Verletzungen, neun Randalierer wurden festgenommen.
Wie die Polizei weiter mitteilte, begann der nicht angemeldete Protestzug gegen 15.30 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz. Etwa 100 zum Teil vermummte Demonstranten  - darunter den Angaben zufolge Sympathisanten der linken Szene und Punks - zogen daraufhin durch die Innenstadt.



Auf Plakaten war zu lesen: "Mord bleibt Mord." Daraus schließen die Beamten, dass die Demonstranten einen Bezug herstellen wollten zu den jüngsten Krawallen in Griechenland, die durch den Tod eines 15-jährigen Schülers durch eine Polizeikugel ausgelöst worden waren.

Im Lauf der Demonstration in Würzburg warfen einige Demonstranten mit Feuerwerkskörpern. Die Polizei hatte die Situation nach eigenere Darstellung aber unter Kontrolle.

In der Augustinerstraße beschädigten die Demonstranten eine  Werbetafel. Ein Polizeibeamter wurde aus der Gruppe heraus gezielt angegriffen und im Gesicht verletzt. Im Anschluss daran verteilten sich die Randalierer in den Seitenstraßen und mischten sich zum Teil unter die Besucher des Weihnachtsmarktes.

Die Polizei nahm neun Menschen fest.

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