BERGTHEIM

Kreuzung wird entschärft

Nachdem der Bund einer Umgehungsstraße im Verlauf der B 19 im nördlichen Landkreis Würzburg endgültig eine Absage erteilt hat, arbeitet das Staatliche Bauamt an einem Ausbau der Ortsdurchfahrten. In Unterpleichfeld beginnt dieser Ausbau im April. Danach kommt Bergtheim an die Reihe. In diesem Zug soll auch die Kreuzung mit der Kreisstraße WÜ 4 zur Autobahnanschlussstelle Gramschatzer Wald und nach Dipbach umgebaut und entschärft werden.

In seiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Kreisbauausschuss mit den Plänen des Staatlichen Bauamts. 12 200 Fahrzeuge sind nach der jüngsten Verkehrszählung täglich auf der B 19 durch Bergtheim unterwegs. Wegen des Zubringerverkehrs zur Autobahn sei die Kreuzung stark belastet und wegen der versetzten Verkehrsführung zudem schlecht einsehbar.

Eine Verbesserung erhofft sich Matthias Geitz vom Staatlichen Bauamt durch eine Verschiebung der Fahrbahn um zwei Mater zur örtlichen Raiffeisenbank hin. Die Bank habe sich bereit erklärt, die erforderliche Fläche zur Verfügung zu stellen. Eine Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Bundesstraße auf 30 Stundenkilometer lehnen sowohl das Staatliche Bauamt als auch das Landratsamt ab. „Das Problem sind nicht die erlaubten 50, sondern die 70, die tatsächlich gefahren werden“, so Landrat Eberhard Nuß.

Rund 1,8 Millionen Euro soll der Ausbau der Ortsdurchfahrt Bergtheim insgesamt kosten. Mit 150 000 Euro einschließlich Grunderwerb schlägt dabei die Änderung der Kreuzung zu Buche. Der Landkreis müsste sich daran mit 41 000 Euro an diesen Kosten beteiligen. Der Bauausschuss stimmte dem zu.

Im April soll der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Unterpleichfeld beginnen und gleich im Anschluss daran der Ausbau in Bergtheim. Der Umbau der Kreuzung mit der WÜ 4 ist für das erste Halbjahr 2016 vorgesehen.

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