WÜRZBURG

Kritik am Insektizideinsatz: „Was nützt ein Wald ohne Tiere?“

Die Forstverwaltung setzt in fränkischen Wäldern das Insektizid „Mimic“ gegen den Schwammspinner ein. Der Würzburger Biologe Robert Hock ist deshalb entsetzt.
Robert Hock, Entwicklungsbiologe am Biozentrum der Universität Würzburg Foto: Foto: Uni Würzburg
Er ist die derzeit größte Gefahr für die bayerischen Eichen: der Schwammspinner. Millionen von Raupen des heimischen Schmetterlings rüsten sich in diesem Frühjahr zum Kahlfraß. Vergangenen Freitag kam es im Raum Schweinfurt zum ersten Gegenangriff auf Anordnung der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft: Per Hubschrauber wurde großflächig das Gift „Mimic“ ausgebracht, um der Schwammspinner-Plage Herr zu werden. Doch Naturschützer gehen auf die Barrikaden – das Insektizid töte nachweislich nicht nur Schädlinge. Kann man sich in Zeiten des Insektensterbens einen solchen ...
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