WÜRZBURG

Kritik an der Ausbeutung des Ehrenamts

Hilfe im Krankheitsfall, Tafelläden, Altenversorgung: Bei einer Podiumsdiskussion von MediNetz und Bündnis für Zivilcourage wird der Umgang mit Freiwilligen kritisiert.
Diskutierten kontrovers über Chancen und Grenzen des Ehrenamts (von links): Soziologe Stefan Selke, die Würzburger Kinderärztin Eva-Maria Schwienhorst-Stich, CSU-Landtagsabgeordneter Oliver Jörg und Bürgerrechtler Raffael Sonnenschein aus Landsberg. Foto: FOTO Pat Christ
Als Eva-Maria Schwienhorst-Stich in Mainz studierte, beschloss sie, zusammen mit Kommilitonen eine Initiative für Menschen zu gründen, die keinen Zugang zu Ärzten haben. Das war 2006. „Unser größtes Ziel war es damals, uns wieder abzuschaffen“, so die Würzburger Kinderärztin. Doch „MediNetz“, so heißt die Initiative, gibt es heute immer noch. Denn nach wie vor können viele Menschen nicht zum Arzt gehen. Nur durch die Ehrenamtlichen von MediNetz erhalten sie im Krankheitsfall Hilfe. Eva-Maria Schwienhorst-Stich gibt gern von ihrer Zeit ab, um anderen Menschen zu helfen. Doch was sie ...
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