OCHSENFURT

Künstler Günter Jäger stellt aus

Marion Frischholz, Center-Leiterin und stellvertretende Gebietsdirektorin der Sparkasse Mainfranken in Ochsenfurt mit dem Künstler Günter Jäger, der in seinen Radierungen das Zeitgeschehen der Ochsenfurter Gebäude dokumentiert. Foto: Uschi merten

Die Sparkasse Mainfranken hat es sich zur Aufgabe gemacht, örtlichen Künstlern einen Raum für Ausstellungen zu bieten. Zur Zeit sind Bilder des Künstlers Günter Jäger zu sehen, der in Ochsenfurt sehr bekannt ist.

Günter Jäger war hauptberuflich Tiefbautechniker, betätigt sich jedoch schon seit über 40 Jahren künstlerisch. Begonnen hat er mit Zeichnungen, später fertigte er Radierungen an. Die Grundlagen seines künstlerischen Schaffens erwarb er sich bei einem Künstler in Nürnberg. Nach und nach beschaffte er sich alle notwendigen Utensilien, erlernte die verschiedenen Techniken und verfeinerte sein Können. Er sei Autodidakt, wie er selbst sagt, doch seine Radierungen sind regelrechte Kunstwerke.

Jäger bevorzugt Motive, die die mittelalterliche Architektur zeigen, Bauwerke seiner unterfränkischen Heimat und die reizvollen Mainlandschaften. So hat er fast alle Gebäude Ochsenfurts bereits festgehalten, unter anderem auch die Alte Mainbrücke vor und nach dem Abriss sowie die Nixe. Jäger fertigt auch Kunstwerke in Kreide und Öl sowie Federzeichnungen.

Besonders gelungen sind auch seine Aquarelle, die er seit einigen Jahren malt. Ein Unikat ist ein Buch über Ochsenfurt, an dem er lange gearbeitet hat. Alle wichtigen Gebäude sind darin mit handkolorierten Radierungen festgehalten, dazu die Geschichte handgeschrieben mit einer gestochenen Schrift. Auch für die Stadt ist er häufig tätig, indem er alle Urkunden handschriftlich ausfüllt und im Gästebuch der Stadt immer wieder überraschende Zeichnungen hinterlässt.

Marion Frischholz, stellvertretende Gebietsdirektorin der Sparkasse Mainfranken, freut sich besonders, dass Günter Jäger wieder in der Filiale ausstellt, da er auch die Vorlage für die Sondermünze für die Ochsenfurter Sparkasse entworfen hat. Jäger wiederum ist begeistert von den Stellwänden in der Sparkasse, da sie eine Rahmung seiner Bilder nicht erfordern.

„Jeder hat eine andere Vorstellung davon, wie die Bilder in der eigenen Wohnung aussehen sollen, daher bin ich froh, dass ich hier die „Rohlinge“ präsentieren kann.“

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