Würzburg

Künstler: Ohne Posthallen geht Würzburg ein Stück Kultur verloren

Beim Tag der offenen Posthallen unterstrichen Besucher und Künstler, welchen Stellenwert das Kulturareal für sie hat. Bei einer Petition zur Rettung der Posthalle beteiligten sich knapp 21 000 Leute.  Foto: Silvia Gralla

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr haben am Sonntag die Posthallen wieder ihre Türen geöffnet, um Besucher hinter die Kulissen des Kulturareals blicken zu lassen. Dort konnten sich Interessierte unterhalten, überraschen und informieren lassen. Diese Möglichkeit zählte jetzt mehr denn je: die Zukunft der Posthallen ist noch immer ungewiss.

Für die Besucher gab es viel zu bestaunen. Denn die Posthallen beherbergen nicht nur die große Veranstaltungshalle, in der sich Veranstalter und Besucher am Sonntag eingefunden haben, sondern auch zahlreiche weitere Kulturschaffende. Die Nutzung der Hallen ist vielfältig: vom Immerhin, der langjährige Jugendkulturtreff im Keller der Posthalle, über Minigolf in der Schwarzlichtfabrik und LaserTag bis hin zu Yoga-, Kampfkunst- und Pole-Dance-Studios.

"Ich habe gar nicht gewusst, was alles in der Posthalle steckt."
Eine Besucherin am Tag der offenen Posthallen

Der Tag der offenen Posthallen bot außerdem eine der letzten Gelegenheiten, die Erhaltung der kulturellen Vielfalt auf dem Posthallen-Areal mit einer Unterschrift der laufenden Petition zu unterstützen. Die mittlerweile bereits knapp 21 000 Unterschriften werden am 4. Dezember bei einer Podiumsdiskussion mit den Oberbürgermeister-Kandidaten übergeben. Die Initiatoren – der Förderverein zur Unterstützung der kulturellen Vielfalt der Posthalle e.V. – betonen die Wichtigkeit der Posthallen für die kulturelle Szene Würzburgs: "Das gesamte Areal bietet vielen kleineren Kulturschaffenden ein erschwingliches und praktisches Zuhause, welche bei einem Wegfall der kulturellen Nutzung des Geländes ohne Zukunft da stünden."

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Tag der offenen Posthalle

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"Ich habe gar nicht gewusst, was alles in der Posthalle steckt", ließ eine überraschte Besucherin verlauten. Auch was die Zukunft des Areals angeht, schienen sich die zahlreichen Anwesenden einig zu sein. Egal ob Besucher, Veranstalter oder Kulturschaffender, das Erhalten der Posthallen sei nicht nur für die dort untergebrachten Gruppen und Betriebe wünschenswert. Sie waren der Meinung: Ohne das Areal würde ein großes Stück Kultur in Würzburg verschwinden. 

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