REGION WÜRZBURG

Kundgebung für den Bau der B 26n

Die Zeit zum entschiedenen Handeln gekommen sieht die Bürgerinitiative „Pro B 26n“ angesichts der für Ende 2015/Anfang 2016 zu erwartenden Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans. „Es müssen alle Kräfte zum Einsatz kommen“, schreibt BI-Vorsitzender Manfred Goldkuhle (Karlstadt), damit die Höhentrasse von Werneck bis Karlstadt in die Einstufung „Vordringlicher Bedarf Plus“ kommt. Wie wichtig das Anliegen den Menschen ist, das soll eine Kundgebung am Pfingstmontag, 25. Mai, um 14 Uhr in Arnstein deutlich machen.

Bereits um 13 Uhr startet am Busbahnhof in Karlstadt ein Bus, um die Strecke nach Arnstein abzufahren. Er hält in allen Orten auf der Route. Goldkuhle appelliert in einer Presseerklärung: „In dieser Zeit sind gleichzeitig die Anlieger-Bürger an der gesamten Strecke, die verkehrlich und aus sonstigen vielerlei Gründen vor ihrer Haustüre etwas geändert haben wollen, aufgefordert, ,auf die Straße‘ beziehungsweise auf die Gehsteige vor ihren Häusern zu gehen, um auf sich und ihre Situation aufmerksam zu machen.“

Wie der Vorsitzende der Bürgerinitiative weiter ausführt, müsse die Höhentrasse über dem Werntal „unabhängig von der Variantengestaltung zur Ausführung kommen“. Sieben lokale Ortsumgehungen im Werntal seien aus topografischer und wasserrechtlicher Sicht nicht machbar.

Manfred Goldkuhle erinnert an diverse Gespräche und Initiativen in den vergangenen Monaten, die vom Besuch in der Obersten Baubehörde in München bis zur Diskussion mit Innenstaatssekretär Gerhard Eck reichten, und zieht aus diesen den Schluss, „dass gegenüber dem Bund die Realisierung des Projekts (....) nur dann eine relativ zeitnahe Chance hat, wenn wir auf der bereits untersuchten Trasse bleiben und aus Verkehrswirksamkeitsgründen grundsätzlich die gesamte Strecke im neuen Bundesverkehrswegeplan fordern“.

Die Bürgerinitiative „Pro B 26n“ habe seit Juli 2011 immer wieder verdeutlicht, dass man – den Ausbau im untersuchten Gebiet vorausgesetzt – veränderte Streckenführungen und Ausbauformen akzeptieren werde, wenn von vornherein der Planer und der Kostenträger verbindlich feststehe. Goldkuhle gibt auch zu bedenken, dass bereits viel Steuergelder für Planungen und Untersuchungen investiert wurden und auf dem Abschnitt Arnstein-Karlstadt eine planungsreife Trasse festgestellt ist, die zeitnah realisiert werden könne.

In der Presseerklärung Goldkuhles heißt es ferner: „Es hat sich bei einem Gespräch im Februar zwischen den Vorständen der beiden BI?s (Pro & Contra) gezeigt, dass bei einer in der Ausbauform reduzierten Breite die Höhentrasse zwischen Arnstein und Karlstadt als ,gesammelte Ortsumgehung‘ Akzeptanz finden könnte. Die Weiterführung nach diesem Bauabschnitt und die Ableitung des Verkehrs ab Karlstadt wird bei den Gegnern auf zum Großteil bestehenden Trassen gesehen.“

Die derzeit geplante Weiterführung von Karlstadt in Richtung A3-Würzburg-West über das Gebiet des Landkreises Würzburg finde jedoch bei den Gegnern absolute Ablehnung, so der Pro BI-Vorsitzende.

Schlagworte

  • Arnstein
  • Redaktion Süd
  • Bundesstraße 26n
  • Bundesverkehrswegeplan
  • Bürgerinitiativen
  • Demonstrationen
  • Gerhard Eck
  • Manfred Goldkuhle
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!