Würzburg

Kupsch in der Zellerau: Wiedereröffnung noch nicht in Sicht

Der Markt war gerade erst frisch umgebaut, dann brannte es im Kupsch in der Frankfurter Straße. Die Renovierung nach dem Brand dauert nun länger als geplant.
Dabei war er gerade frisch renoviert gewesen: Seit dem Brand am 12. Dezember ist der Kupsch-Markt in der Frankfurter Straße geschlossen. Foto: Thomas Obermeier

Auf der Internetseite vom Kupsch-Markt Esser in der Zellerau sieht alles ganz normal aus: Die Öffnungszeiten werden für den Zeitraum von täglich 8 bis 20 Uhr angegeben. Tatsächlich jedoch kann man in dem Markt in der Frankfurter Straße seit einigen Wochen nicht mehr einkaufen. Der Grund: In der Nacht zum 12. Dezember vergangenen Jahres hatte es in dem Supermarkt gebrannt.

"Wegen Brandschaden vorübergehend geschlossen. Vielen Dank für ihr Verständnis", konnte man am darauffolgenden Tag an den Scheiben des Supermarktes lesen. Damals war Geschäftsinhaber Klaus Esser noch zuversichtlich, seinen Markt im Februar wiedereröffnen zu können.

Wie lange die Renovierungsarbeiten noch dauern, steht noch nicht fest

Damit hat es nicht geklappt. Der Markt ist immer noch geschlossen und wird es auch noch eine Weile bleiben. "Im Februar wird es mit der Eröffnung nichts", sagt Brigitte Esser vom Kupsch-Markt. Die Renovierungsarbeiten seien aber im Gange, man sei am Einrichten. Manche Geräte, etwa Kühlgeräte,  seien noch nicht geliefert worden: "Das dauert alles noch."

Die Kupsch-Kunden in der Zellerau müssen sich also noch gedulden, bis sie in dem Supermarkt wieder einkaufen können. Ein genaues Datum für die Wiedereröffnung können die Betreiber derzeit  nicht nennen. "Dazu kann ich ihnen jetzt noch nichts sagen", so Brigitte Esser. Zu "gegebenem Zeitpunkt" werde man die Kunden aber über die Wiedereröffnung informieren.

Der Brand in dem Kupsch-Markt im Dezember 2018 war besonders tragisch: Erst eine gute Woche zuvor hatte der Markt nach umfangreicher Sanierung und Umbau Wiedereröffnung gefeiert. Mitarbeiter hatten am frühen Morgen des 12. Dezember den Brand entdeckt. Die Feuerwehr war damals mit sieben Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort, verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Der Brand, der mit einer starken Rauchentwicklung einhergegangen war, verursachte einen großen Schaden: Stark vom Brand betroffen wurden unter anderem die Elektronik, Beleuchtung und die Decke des Marktes. Auch die im Laden befindliche Ware hatte komplett entsorgt werden müssen. 

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