REICHENBERG

Landrat bei den Kindern im Wald

Landrat bei den Kindern im Wald
(ww) Kalt ist es, feucht und ungemütlich. Doch den Kleinen, die im Guttenberger Forst in ihren Matschanzügen im Wald spielen, scheint das nichts auszumachen. Heute bekommen sie Besuch von Bürgermeister Horst Hügelschäffer und Landrat Eberhard Nuß. Weil er vom Konzept des Waldkindergartens so begeistert ist, wollte Nuß sich das unbedingt mal ansehen. „Für mich war das neu. Aber es ist schon lange etabliert, Dänemark war Vorreiter. Ich finde das genial, die Kinder leben naturnah und können sich austoben“, sagt Nuß. Ohne die Änderung des bayerischen Kindergartengesetzes wäre ein Waldkindergarten gar nicht möglich gewesen, denn das schrieb zwingend ein Gebäude vor. „Hut ab vor den Erzieherinnen und vor den Eltern“, meint der Landrat. Denn das ehrenamtliche Engagement war Voraussetzung für die Verwirklichung des Projektes, das im September 2013 im Guttenberger Wald an den Start ging. Angegliedert ist der Waldkindergarten an die Kita Lindflur. Begeistert ist Nuß von den Sonnenkollektoren, die die Schutzhütte mit Strom versorgen. „Die Kinder leben unser Energiekonzept vor, der Verbraucher wird zum Erzeuger. Umweltfreundlicher geht es nicht“, sagt er. Elf Kinder über drei Jahren besuchen derzeit den Waldkindergarten im Guttenberger Forst, 25 könnten es insgesamt sein. Den zweiten Waldkindergarten im Landkreis Würzburg in Höchberg wird Nuß auch noch besuchen. Weitere Infos gibt es unter www.naturkinder-wuerzburg.de oder unter (0 93 66) 14 16. Foto: Wilma Wolf
Kalt ist es, feucht und ungemütlich. Doch den Kleinen, die im Guttenberger Forst in ihren Matschanzügen im Wald spielen, scheint das nichts auszumachen. Heute bekommen sie Besuch von Bürgermeister Horst Hügelschäffer und Landrat Eberhard Nuß. Weil er vom Konzept des Waldkindergartens so begeistert ist, wollte Nuß sich das unbedingt mal ansehen. „Für mich war das neu. Aber es ist schon lange etabliert, Dänemark war Vorreiter. Ich finde das genial, die Kinder leben naturnah und können sich austoben“, sagt Nuß. Ohne die Änderung des bayerischen Kindergartengesetzes wäre ein Waldkindergarten gar nicht möglich gewesen, denn das schrieb zwingend ein Gebäude vor. „Hut ab vor den Erzieherinnen und vor den Eltern“, meint der Landrat. Denn das ehrenamtliche Engagement war Voraussetzung für die Verwirklichung des Projektes, das im September 2013 im Guttenberger Wald an den Start ging. Angegliedert ist der Waldkindergarten an die Kita Lindflur. Begeistert ist Nuß von den Sonnenkollektoren, die die Schutzhütte mit Strom versorgen. „Die Kinder leben unser Energiekonzept vor, der Verbraucher wird zum Erzeuger. Umweltfreundlicher geht es nicht“, sagt er. Elf Kinder über drei Jahren besuchen derzeit den Waldkindergarten im Guttenberger Forst, 25 könnten es insgesamt sein. Den zweiten Waldkindergarten im Landkreis Würzburg in Höchberg wird Nuß auch noch besuchen. Weitere Infos gibt es unter www.naturkinder-wuerzburg.de oder unter (0 93 66) 14 16.

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