Unterpleichfeld

Landwirte entzünden Mahnfeuer an der B 19

Deutschlandweit entzündeten Landwirte Mahnfeuer, um ihrer Zukunftssorgen zum Ausdruck zu bringen. Auch an der Bundesstraße 19 in Unterpleichfeld gab es ein Mahnfeuer. Foto: Aurelian Völker

Rund 50 Personen waren zu einem Mahnfeuer nach Unterpleichfeld gekommen. Deutschlandweit organisierten Bauern der Gruppe "Land schafft Verbindung" am 7. Dezember hunderte solche Mahnfeuer, allein 38 gab es in Unterfranken.

Nachdem Matthias Stühler aus Burggrumbach von der Aktion erfahren hat, organisierte er die Veranstaltung über WhatsApp. Verschiedene Bauern spendeten Holz und der Unterpleichfelder Landwirt Jürgen Göbel stellte für das Feuer einen seiner Äcker zur Verfügung. Damit möglichst viele Menschen von der Aktion erfahren, wurde das Feuer nur wenige Meter von der stark frequentierten Bundesstraße 19 entzündet. Einige Auto- und Lastkraftwagenfahrer signalisierten mit Hupen ihre Zustimmung für die Landwirte, die den Hupenden freundlich zurück winkten.

Da er im Vorfeld keine großen Erwartungen hatte, sei Stühler mit der Veranstaltung voll zufrieden. Das sei eine Entlohnung für den hohen Organisationsaufwand, den er in den letzten Tagen hatte. Mit der Aktion "Franken in Flammen" sollen nicht nur die Politiker, sondern auch die Verbraucher auf die Situation der Landwirte aufmerksam gemacht werden. Dazu brachten einige Landwirte ihre Traktoren mit. "Rettet die Bauern" und "Liebe Politiker, wir brauchen Verlässlichkeit" war auf Plakaten an den Traktoren zu lesen. Auch Kreisbäuerin Martina Wild war vor Ort, um sich mit Verbrauchern auszutauschen.

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