WÜRZBURG

Landwirtschaftsministerin: Wolf notfalls auch abschießen

Die Wiederansiedlung des Wolfs schlägt in Bayern hohe Wellen: Viehalter fürchten um ihre Bestände. CSU-Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat eine klare Meinung.
Wolf
ARCHIV - 08.03.2018, Sachsen-Anhalt, Thale: Ein Wolf steht in seinem Freigehege im Tierpark Hexentanzplatz. Niedersachsen hat die Rückkehr der Wölfe allein seit Anfang vergangenen Jahres mehr als 1,4 Millionen Euro gekostet. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert (ZB)
Erst diese Woche hat eine DNA-Analyse bestätigt: Drei Ende August bei Immenstadt im Allgäu tot aufgefundene Schafe gehen auf das Konto des Wolfs. Dessen Ausbreitung sorgt in Bayern für teils heftige Diskussionen zwischen Naturschützern und Viehhaltern. Abschuss, wo sonstige Schutzmaßnahmen versagen Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat sich klar auf die Seite der Bauern gestellt. Bei einem Redaktionsbesuch sagte sie am Donnerstag: „Eine flächige Ansiedlung des Wolfs ist für Weidetiere und Menschen nicht zu verantworten.“ Die Ministerin sprach sich für einen Abschuss von Wölfen ...