Lange Bearbeitungszeiten bei Bauanträgen

Landkreis Würzburg

(hig) Die Beschwerden, dass die Bearbeitungszeiten für Bauanträge viel zu lange dauern, sind so alt, wie der Landkreis selbst. Mit einem neuen Vorstoß fordert die SPD „Besserung“. Dazu haben die Genossen einen entsprechenden Antrag im Kreisausschuss am 5. Oktober für eine Technikerstelle eingereicht. „Da muss was passieren“, sagte SPD-Fraktionssprecher Stefan Wolfshörndl in einem Gespräch mit der Main-Post. Er fragt sich, ob das an den Arbeitsabläufen oder am Personal liegt. Jedenfalls gehe es um Bürgerfreundlichkeit.

Rechtzeitig von den Haushalts-Beratungen legt Wolfshörndl weiter nach. Auch das Thema „Mainfranken Theater“ plätschere vor sich hin. Immerhin gehe es um die finanzielle Beteiligung des Landkreises: „Machen wir eine Einmal-Zahlung? Oder wie zahlen wir mit?“, lauten seine Fragen. Deshalb müsse der Landrat jetzt Antworten liefern.

Doch es gibt nicht nur Kritik. Eineinhalb Jahren nach den Kommunalwahlen blickt Wolfshörndl zufrieden zurück und spricht von einem guten Start. Seit 2010 seien im Landkreis 55 Projekte verwirklicht worden. In Sachen Radwege sei man vom Erfolg überzeugt, freut sich auch MdL Volkmar Halbleib. Dieser Kurs sollte weiter verfolgt und deswegen 2,5 Millionen Euro im nächsten Haushalt bereitgestellt werden. Die SPD stehe jedenfalls dahinter. Er regte weiter an, den Bezirk mit ins Boot zu nehmen.

Wolfshörndl fügte hinzu, das Ganze unter dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit zu sehen. Schließlich gebe es Zuwächse bei Touristen und berufsbedingten und sonstigen Radlern.

Zum Thema „Nahversorgung im ländlichen Raum“ regt die SPD eine Beteiligung an. Das sei zwar kein Landkreis-Thema, so Fraktionssprecher Wolfshörndl, man könnte jedoch begleitend mitwirken.

Volkmar Halbleib kündigte dazu zwei Veranstaltungen, beide am 12. Oktober, an. Um 16 Uhr findet im Schützenhaus in Eibelstadt ein Fachgespräch über die Kommunen im ländlichen Raum statt: „Wo drückt der Schuh?“.

Um 19 Uhr geht?s dann an gleicher Stelle um die Straßenausbau-Beiträge. „Brauchen wir Alternativen?“ lautet hier die Frage. Referent in beiden Veranstaltungen ist der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Paul Wengert. Aufgrund dieses brisanten Themas wurde auch Werner Niederdraenk von den „Vereinigten Bürgerinitiativen für gerechte Kommunalabgaben in Bayern“ eingeladen.

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