WÜRZBURG

Leighton soll jetzt Hubland heißen

Jetzt ist es raus: Das bisherige Leighton-Areal soll künftig „Hubland“ heißen. Nach Informationen dieser Zeitung hat sich auf diesem Namen eine Projektgruppe aus Stadtratsmitgliedern, Vertretern von Universität, Geschichtswerkstatt und Bürgervereinigung Frauenland sowie dem Stadtheimatpfleger einstimmig geeinigt.

Das neue Würzburg, wie es wenige kennen: Ein Blick auf das Leighton-Areal. Im Vordergrund die Kitzinger Straße und Gerbr... Foto: FOTO Norbert Schwarzott

Der neue Name wird dem Konversionsausschuss am nächsten Dienstag und dem Hauptausschuss am Montag, 6. Juli, vorgelegt, ehe der Stadtrat am 23. Juli endgültig über die Umbenennung entscheidet.

Mit der Bezeichnung „Hubland“ dürften auch CSU-Stadtrat Wolfgang Scheller und SPD-Fraktionschef Hans Werner Loew zufrieden sein. Scheller hatte bereits vor zwei Jahren eine Umbenennung beantragt, Loew legte mit einem weiteren Antrag vergangenen Herbst nach. Beide hatten seinerzeit bereits die alte Flurbezeichnung „Hubland“ als geeignet bezeichnet – nicht zuletzt in Bezug auf die Hubland-Uni, die große Flächen auf dem 135 Hektar großen Areal beziehen wird.



"Hubland“ war auch der Favorit einer Internetabstimmung der Universität Würzburg vor zwei Jahren. Kurz zuvor hatte die Main-Post ihre Leser wählen lassen, wobei „Hubland“ allerdings nicht zur Wahl stand. Die meisten Leser hatten für „Skyline“ votiert, etliche auch für das Frauenland-Pendant „Männerland“ und „Galgenberg“. Im Rennen war auch „Skilton-Park“ in Erinnerung an den amerikanischen Kunstschutzoffizier John D. Skilton, der unter anderem die Tiepolo-Fresken der im Zweiten Weltkrieg arg zerstörten Residenz gerettet hat.

Sein Verdienst beziehungsweise Name soll nach dem Wunsch der Projektgruppe im Rathaus bei der Benennung von Arealen oder Parks im neuen Stadtteil „Hubland“ berücksichtigt werden.

Dass es zwei Jahre gedauert hat, bis sich die Stadt Gedanken für die Namenstaufe gemacht hat, lag daran, dass man im Rathaus der Bürgerwerkstatt und dem Ideenwettbewerb für die künftige Nutzung des Gebietes mehr Priorität eingeräumt hat.

Das ehemalige US-Armeegelände „Leighton Barracks“ trug seinen Namen in Erinnerung an den 1944 in der Normandie gefallenen Hauptmann und Kriegshelden John A. Leighton.

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