Leinach

Leinacher Waldweihnacht im Zeichen zweier Hilfsprojekte

Nicht nur um die vorweihnachtliche Zeit wird es bei der Waldweihnacht in Leinach gehen. Denn der Klimawandel hat auch den Waldbestand dort erreicht.
"Feuer und Flamme für Leinachs Wald" ist nicht nur das Aufbau-Team der Leinacher Waldweihnacht mit Chef-Organisator Waldemar Amrehn (rechts). Foto: Herbert Ehehalt

Das breite Interesse der Besucher der Leinacher Waldweihnacht nutzen deren Organisatoren seit jeher uneigennützig zur Unterstützung besonderer Projekte. So durfte sich unter anderen der Verein Sternstunden e.V. und der Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. in der Vergangenheit jeweils über fünfstellige Spendensummen freuen. Ganz im Zeichen des Klimawandels und der damit verbundenen dramatischen Entwicklung, insbesondere auch für den extrem gefährdeten Waldbestand rund um Leinach, steht jedoch die 7. Auflage des einzigartigen Weihnachtsmarktes unter den Schwarzkiefern am zweiten Adventswochenende. Protest und Verantwortung zugleich stehen hinter dem Projekt "Feuer und Flamme für Leinachs Wald - Jedes Licht ein Hoffnungsschimmer".

Ein Mahn-Feuer gegen Brandrodung

Die Veranstaltung startet schon am Freitag, 6. Dezember, um 18 Uhr mit einem spektakulären Adventsfenster am Zugang zum Veranstaltungsgelände. Dabei soll der Berghang mit "Schweden-Fackeln" hell erleuchten. Damit wollen die Verantwortlichen mahnend auf die unverantwortlichen Brandrodungen im brasilianischen Regenwald hinweisen, während in hiesigen Breitengraden der Waldbestand durch den Klimawandel extrem gefährdet ist. Mit dem initiierten Mahn-Feuer ist es jedoch lange noch nicht genug bei der 7. Leinacher Waldweihnacht. In Kooperation mit dem Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Würzburg (AELF) wünschen sich die Verantwortlichen auch von den Besuchern des Weihnachtsmarktes, "Feuer und Flamme für Leinachs Wald" zu sein.

Mit Fernseh-Koch Stefan Marquard dürfen Kinder bei der 7. Leinacher Waldweihnacht am Samstagnachmittag kleine Köstlichkeiten kochen und backen. Foto: Fotocredit@ROCKCHEF

Das Projekt basiert an allen Veranstaltungstagen des zweiten Adventswochenendes auf dem Verkauf von selbst hergestellten Wachsfackeln zum Preis von zwei Euro je Stück. Den damit erzielten Erlös erhöhen die an der Organisation und Durchführung beteiligten Ortsvereine je verkaufter Wachsfackel um weitere fünf Euro. Aus dem Gesamterlös beschaffen und pflanzen die beteiligten Vereine in Absprache mit dem AELF einen "Wald der Zukunft" in Leinachs Waldbestand.

Die Pflanzung, Pflege und langfristige Betreuung verschiedener Baumarten durch die Mitgliedsvereine der Waldweihnacht GbR sollen den Forst-Experten Erkenntnisse dazu liefern, welche Baumarten dem Klimawandel vor Ort standhalten, und so der Waldbestand für die Zukunft erhalten werden kann. Parallel dazu läuft während des gesamten Wochenendes eine weitere Hilfsaktion des persönlich anwesenden Fernseh-Kochs Stefan Marquard.

Kochen mit einem Promi

Zur Unterstützung der Aktion "Kids for Life" der Anton-Schrobenhauser-Stiftung dürfen Kinder unter Anleitung des Fernseh-Kochs, und unterstützt durch den Leinacher Wirt Dieter Mahler, bei der 7. Auflage des zauberhaften Buden-Dorfes unter den Schwarzkiefern kleine Köstlichkeiten kochen und backen. In den Dienst beider Hilfsaktionen stellt sich als prominente Botschafterin am Samstagnachmittag auch die amtierende Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer. Der Eröffnung der 7. Leinacher Waldweihnacht am Freitag, 6. Dezember um 18 Uhr folgt eine Feuertonnen-Party, bei der die Waldbrunner Band "Longhard & Friend" für Stimmung sorgt. Der Weihnachtsmarkt mit seinen 30 heimeligen Holzbuden ist an diesem Abend jedoch geschlossen.

Informationen und das detaillierte dreitägige Programm gibt es unter www.leinacher-waldweihnacht.de.

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