LEINACH

Leinacher Waldweihnacht lockte Hunderte

Er durfte nicht fehlen.

Die äußeren Umstände hätten besser nicht sein können bei der vierten Auflage der Leinacher Waldweihnacht. Trockene winterliche Kälte bei strahlendem Sonnenschein entschädigte die Organisatoren für ihren Mammut-Aufwand. Durch die kalten Temperaturen regulierte sich auch der aus den Vorjahren bekannte Besucheransturm ein wenig. Doch wieder waren es Hunderte, die den Weihnachtsmarkt im Schwarzkieferwald bei Leinach besuchten.

Kein Chaos

Befürchtungen der Organisatoren wegen eines möglichen Verkehrschaos erwiesen sich als unbegründet. Spannende Frage im Umfeld der Waldweihnacht war die Auswirkung der bestehenden Umleitungsstrecke durch den Ort. Wegen der aktuellen Baustelle am Ortsausgang Richtung Greußenheim ist die dortige Staatsstraße 2310 seit dem Sommer komplett gesperrt. Über die übliche Anfahrtszone zur Waldweihnacht verlief deshalb die Umleitungsstrecke.

Deshalb hatte man im Vorfeld dafür geworben, dass die Besucher der Waldweihnacht die Shuttlebusse ab dem Badesee bei Erlabrunn nutzen. Und Besucher die mit dem eigenen Fahrzeug ins Leinachtal gekommen waren, konnten einen innerörtlichen Shuttle-Service nutzen. Praktisch für die Besucher, für die Veranstalter des Vereinsrings aus dem oberen Leinach jedoch beträchtliche zusätzliche Kosten für die Busse.

Herausforderungen

Vor allem der logistische als auch organisatorische Aufwand für die Leinacher Waldweihnacht im Schwarzkiefernwald am Trieb war wieder immens. Alleine an vier Wochenenden waren im Vorfeld jeweils bis zu vierzig Helfer beim Aufbau im Einsatz. Die Stromversorgung außerhalb der Bebauung inmitten des Waldes gehörte dabei zu den größten Herausforderungen. Doch ohne Strom kein Glühwein!

Der Andrang der Besucher an beiden Tagen waren für das Organisationsteam Bestätigung der enormen Popularität der Leinacher Waldweihnacht. Die Eröffnung lag dabei traditionell bei den örtlichen Kindergartenkindern mit dem Nikolaus.

Wie jedes Jahr studierten die Kleinsten mit den Betreuer-Teams beider Kindergärten eine kleine Aufführung ein. An der Wald-Bühne umringten sie heuer den Nikolaus als kleine Waldtiere, die sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest freuen.

Unterhaltungsprogramm

Ein an beiden Tagen stündlich wechselndes Unterhaltungsprogramm zog die Besucher ebenso in den Bann wie die liebevoll dekorierten 36 kleinen Verkaufsbuden mitten im Schwarzkiefernwald.

Besonders stimmungsvoll war das Ambiente vor allem mit Einbruch der Dämmerung, als der illuminierte Wald eine einzigartige heimelige Stimmung verbreitet. Als „Dauerbrenner“ in der Beliebtheitsskala erwies sich wie alle Jahre wieder das von Kindern selbst gebackene Stockbrot.

Kleine begehrte Andenken waren wieder selbst geschmiedete kleine Hufeisen als Glücksbringer. Und beim Schmieden wurde einem so ganz nebenbei auch noch richtig warm.

Dichtes Gedränge bei perfekten Wetterbedingungen herrschte bei der Leinacher Waldweihnacht. Foto: Fotos:Herbert Ehehalt–
Einen kleinen Fußmarsch mussten alle machen – auch der Nikolaus.
Bei dieser Arbeit wurde es einem so richtig warm.
Die einen kommen im Bus, die anderen auf dem Pferd.
Für die Kinder gab es ein tolles Programm.
Das schmeckt!

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