WÜRZBURG (AJ)

Leser sprudeln vor Namensideen für neuen Stadtteil

Mit einer solch großen Resonanz hatten wir in kühnsten Erwartungen nicht gerechnet. Übers Wochenende ist erneut eine ganze Reihe von Vorschlägen in der Redaktion eingegangen, wie denn der neue Würzburger Stadtteil anstelle der freiwerdenden Leighton Barracks heißen soll. Doch auch Unverständnis wurde geäußert: Warum muss das Gelände der Noch-Kaserne überhaupt umbenannt werden? Warum nicht angestammte Ortsbezeichnungen wie Frauenland oder Galgenberg einfach auf das Areal ausdehnen? Das könnte sich zum Beispiel Michael Heinrich aus Lengfeld vorstellen, der die bisher veröffentlichen Vorschläge für „zweifelhaft“ hält.

Wie berichtet, wird unsere Redaktion aus allen Einsendungen eine Vorauswahl treffen und diese dann unseren Lesern zur Abstimmung stellen. An Einfallsreichtum lassen sie es jedenfalls nicht fehlen. Als Pendant zum angrenzenden Frauenland kommt für Johannes Eberhart aus Würzburg nur ein Name in Frage: „Männerland“. Besonders inspirierend für die Namensfindung ist die nahe Universität, die sich bekanntermaßen auf den freiwerdenden US-Flächen gehörig erweitern will. Diesem Umstand tragen Ideen wie „Juliushöhe“, „Campushöhe, „Denkfeld“, „Maximiliansebene“ oder „Frankonia Campus Park“ Rechnung.

In die Historie gegangen ist eine Leserin, die sich an den Namen „Kugelfang“ erinnert, den dieses Gebiet in früheren Zeiten einmal getragen haben soll. Wie schon bei etlichen zuvor eingegangenen Vorschlägen machen sich weitere Leser für eine dauerhafte Erinnerung an die 60-jährige Präsenz der Amerikaner in Würzburg stark. Sie käme in dem Namen „Abraham-Lincoln-Park“ (Maria von Neubeck, Würzburg) oder in der „Skyline“ (B. Kuhn) zum Ausdruck – eine bereits seit Jahrzehnten gebräuchliche Bezeichnung für dieses Gebiet.

Auf mehr Heimatverbundenheit setzen dagegen Leser wie Thomas Dannler aus Theilheim mit seinem Vorschlag „Frankenfeld“ oder Ioan Ilita aus Würzburg, der eine „Riemenschneiderhöhe“ ins Namensrennen schickt. Und auch wenn's etwas gruselig klinge, bricht Franz Eirich aus Lengfeld eine Lanze für den traditionellen „Galgenberg“ – während Jutta Weschta aus Veitshöchheim mit „Friedensland“ etwas optimistischer in die Zukunft blicken möchte.

Im Blickpunkt

Gesucht: Neuer Name für Stadtteil Noch bis Mittwoch, 15. August, können unsere Leser Vorschläge machen, wie die Leighton Barracks künftig heißen sollen: E-Mail „red.wuerzburg@mainpost.de“ oder Fax (09 31) 60 01-4 97.

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