Würzburg

Leserforum: "Es handelt sich um Steuergelder"

Zu den Artikeln "50 000 Euro für Flugzeug" in der Würzburger Ausgabe der Main-Post vom 21. November, und "Was sich Parteien vom Haushalt wünschen" vom 20. November, Seite 25 erreichte uns folgende Leserzuschrift:

Als Bürgerin stelle ich mir die Frage, ob der Städtische Haushaltsplan für 2020 zur „Wunschliste“ einzelner Stadträte geworden ist. So beantragt der FDP-Vorsitzende H.Spatz doch ungeniert die städtische Förderung des Zuschusses für ein neues Flugzeug des Flugsportclubs Würzburg für das Jahr 2020 auf 50 000 Euro zu verdoppeln  -  Zuschuss  im Jahr 2019:   25 000,- Euro!

Meine Herren und Damen des Stadtrats: Es handelt sich um Steuergelder!   Die Bürger hätten Verständnis für eine Zuwendung, wenn sie für den  Breitensport verwendet würde. In diesem Falle handelt es sich aber  um einen privaten Flugsportclub und hierbei um einige wenige Segelflieger, die an den Wochenenden Stadt- und Landkreis-Bürger seit Jahren erheblich durch Lärm belästigen.

Im Übrigen gäbe es eine ganz einfache Lösung dieses Problems: In 16 Kilometer Entfernung liegt der Verkehrslandeplatz Giebelstadt - die Stadt Würzburg ist Mitgesellschafter dieses Flugplatzes und er dient den Würzburger  Firmen auch als Geschäftsflugplatz. Auf dessen  Gelände befindet sich ein weiterer Flugsportclub mit Segelflugabteilung, dieser verfügt über eine Seilwinde. Hier werden die Segler geräuschlos und klimaneutral in die Höhe gebracht – denn auch das gewünschte Ultraleichtflugzeug fliegt mit einem Verbrennungsmotor mit den uns bekannten Umweltfolgen. Mit etwas gutem Willen könnten die Segler des FSC W   diesen Platz mitbenutzen  – dies wäre eine kooperative Konfliktlösung und  würde in eine lebenswerte Zukunft führen.

Anita Häffner 
97080 Würzburg

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