Würzburg

Leserforum: Schildbürgerstart für Radwegverbindung

Zu: "Start für eine neue Radwegverbindung" vom 17. Dezember: 

OB Christian Schuchardt an der Spitze der Stadt Würzburg hält mal wieder die Fahne nach dem Winde. Er hat das Thema Verkehrswende für sich entdeckt, legt „selber Hand“ an und will das Fahrradwegenetz ausbauen, was die ÖDP schon lange fordert. Nur ist es leider schlecht und teuer gemacht.

Die beschriebenen Maßnahmen haben keinen positiven Effekt für eine Verkehrswende, wenn man gleichzeitig die Busse ausbremst.  Denn die Testung der provisorischen Radachse beim Greinbergknoten/Neumühle war nicht positiv.

1.) Es fuhren ganz selten dort Radfahrer.  

2.) Die Verengung führt zu langen Rückstaus, wenn die Fußgängerampel für die PKW auf Rot umschaltet. Wenn dann auch von Versbach in Richtung Bibelried an der Ampel Rückstau ist, wird es für die vielen Rettungswagen im Notfalleinsatz, die regelmäßig  zur Uniklinik wollen, richtig dramatisch, weil überhaupt kein Durchkommen mehr ist.  

3.) Auch die Linienbusse nach Versbach/Rimpar stecken völlig sinnlos fest, nur weil dogmatisch festgehalten wird, dass Radler auf den Straßentrassen neben dem Autoverkehr fahren können sollen. (Sogar in Gegenrichtung!)

Dieser gefährliche, überflüssige Zweirichtungsradweg (gegenüber dem Institut für Virologie) – man kann ja schon immer völlig entspannt auf der Straße „Bei der Neumühle“ und durchs Grüngebiet zwischen den Wohnhäusern nach Versbach/Lindleinsmühle bzw. in die Stadt radeln (grüne Radlerbeschilderung) - wirkt als Bremse für den ÖPNV.  

Stattdessen sollte man innovativ dort den rechten Fahrstreifen Richtung Versbach als eine BLAUE Fahrspur wiederbeleben, beschränkt für Linienbusse und Notfallfahrzeuge. Außerdem ist es eine kostengünstigere Lösung. Die Stadt Erlangen hat so etwas bereits am Maximiliansplatz bei deren Uniklinik realisiert.  

Es ist ein Schildbürgerstreich aus dem Rathaus, die wenigen Radfahrer höher zu priorisieren als die Linienbusse und Notfall-Rettungswagen. Für modernen Nahverkehr muss man innovativ und pragmatisch sein, darf aber nicht dogmatisch werden!

Dr. Johannes von Besser
97078 Würzburg

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