Würzburg

Leserforum: Verbaler Stinkefinger

Zum Kommentar "Eine Verwaltung muss funktionieren" von Thomas Fritz vom 20. März erreichte uns folgender Leserbrief:

Der Totalausfall eines Software-Anbieters bei der Kommunalwahl ist – maximal freundlich formuliert – äußerst unglücklich. Auch der Leiter eines Wahlbezirks hätte seine Mittagspause besser ein halbes Stündchen nach hinten verschoben. Da kann man schon mal dreisatzrechnend im Dreieck springen, vollstes Verständnis. Dass der Kommentator aber bei all den Katastrophen derzeit einer ganzen Behörde völlig undifferenziert den verbalen Stinkefinger zeigt, geht unseres Erachtens deutlich über die Funktion als Meinungsbildner hinaus. Mehr noch: Dass dies offenbar ohne sachliche Kontrollinstanz ins Blatt gehoben wurde, wenn auch im Format eines Standpunkts, zeigt uns, dass man tatsächlich über den Qualitätsbegriff streiten könnte – und zwar in beiden Häusern. Doch jetzt ist nicht die Zeit und eine seriöse Tageszeitung nicht der Rahmen dafür. Aber wenn die Spielplätze mit ihren Sandkästen oder die Kneipen mit ihren Stammtischen erst mal wieder offen haben, dann, ja dann bietet sich doch genügend Raum für Debatten dieser Art.

Manfred und Margarete Schmitt, 97297 Waldbüttelbrunn

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