WÜRZBURG

Linkspartei will keine Bundeswehr in den Schulen

Sebastian Förtsch und Heike Pauline Grauf, die Sprecher des Kreisverbandes der Linkspartei Würzburg/Main-Spessart, fordern die Schulleitungen in Würzburg und Lohr auf, Auftritte der Bundeswehr in ihren Schulen abzusagen. Wo das nicht möglich ist, solle die Friedensbewegung einbezogen werden.

Förtsch kritisiert, die Bundeswehr dürfe „mit Hochglanzbroschüren und Hightech-Kriegsspielzeug fürs Sterben werben“ und mit psychologisch geschulten Offizieren Sympathien für die Bundeswehr erzeugen. Er beruft sich auf den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes, der ein Verbot der Bundeswehrwerbung bei Minderjährigen fordert.

Förtsch beschreibt „die Werbung für den Krieg“ als „verdeckt und unehrlich“: Da sei die Rede von Abenteuer und Kameradschaft, Aufstiegsmöglichkeiten und Qualifikation, Verantwortung und Ethik. Dagegen werde wenig „vom Morden und Sterben berichtet“ und von den posttraumatischen Stress-Symptomen der Soldaten, die von kriegerischen Auslandseinsätzen zurückkehren.

Sprecherin Grauf stellt eine „ablehnende Haltung der Jugendlichen“ fest; diese sei „ein gutes Zeichen“. Ähnlich wie die Linkspartei fordern auch Organisationen wie terre des hommes und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ein Verbot der Bundeswehr-Werbung in Schulen.

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