WÜRZBURG

Ludwigsbahnhof: Privatmann stellt sein Modell zur Verfügung

Wo jetzt großes Theater gespielt wird, fuhren früher schnaufende Dampfloks in große Hallen ein und spien Geschäftsreisende und Würzburg-Besucher aus.
Das Gemündener Modell: Den alten Bahnhof wollen sie in Würzburg sehen: (von links) Charlotte Schloßareck, Thomas Schrenk, Alexander Kraus, Hubert Schuster, Reiner Hartenstein und Gerhard Köhler. Foto: Foto: T. Obermeier
Statt Mainfranken Theater hieß es damals Ludwigsbahnhof, allerdings nur kurze Zeit, dann hatte die Anlage im Herzen von Würzburg ihre Funktion verloren, denn die Bahn brauchte erheblich mehr Kapazitäten als der Sackbahnhof liefern konnte. Später wurde aus dem Bahnhof eine Veranstaltungshalle. 1960 kamen die Bagger, das Gebäude wich einem Theater-Neubau. Viele Jahre lang gab es als Erinnerung an frühere Zeiten kein vernünftiges Modell der großartigen Bahnstation und jetzt könnte Würzburg plötzlich zwei bekommen: eines gehört der Stadt Gemünden und soll 15 000 Euro kosten, das andere hat ein privater ...