WÜRZBURG

Märtyrer aus Nächstenliebe

Er war ein stiller Held. Um Mithäftlingen im KZ zu helfen, opferte der Priester sein Leben. 71 Jahre nach seinem Tod spricht die katholische Kirche Pater Engelmar selig.
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Pater Engelmar Unzeitig, gemalt von Gertraud Christ Foto: Foto: Archiv Missionare von Mariannhill
Weil er zu seinem Glauben stand, hatten die Nationalsozialisten Pater Engelmar Unzeitig 1941 ins Konzentrationslager in Dachau gesperrt. Der Mariannhiller meldete sich dort freiwillig zur Pflege von Typhuspatienten, wurde angesteckt und starb. Für seinen Glauben und seine Haltung erfährt er nun eine späte Ehrung: Am Samstag, 24. September (14 Uhr), wird Pater Engelmar im Würzburger Dom seliggesprochen. Der Mann, dessen Asche am Karfreitag 1945 klammheimlich auf dem Würzburger Hauptfriedhof bestattet werden musste, steht jetzt im hellen Licht der Öffentlichkeit. Für die Kirche ist der Pater mit dem schmalen ...
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