Produkte hautnah erleben

29.09.2017 Foto: Obermeier

Es duftet nach Popcorn, Crepes, französischem Käse und gebratenem Karpfenfilet. An de Ständen in Halle 11, die vom Bezirk Unterfranken gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk bespielt wird, werden frische Austern, bunte Hüte, kreativer Schmuck oder auch Cidre angeboten. Viele lokale Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft hatten sich dort am Vormittag zur Eröffnung der Mainfranken-Messe eingefunden. In 23 Hallen und auf dem Freigelände lädt die Regionalschau auf den Mainwiesen in Würzburg noch bis Sonntag, 8. Oktober, die Besucher zum Entdecken, Einkaufen, Mitmachen und Genießen ein. „Eine Stärke unserer Region ist die intensive Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Studierenden“, betonte der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU). Diese Vernetzung will die Stadt auch mit ihrem Zentrum für Digitale Innovationen Mainfranken (ZDI) auf der Messe zeigen. Außerdem stehen die beiden Hallen der Stadt ganz im Zeichen der Landesgartenschau, die im nächsten Jahr stattfinden wird. Dass Online-Shopping nicht alles ist, betonte der bayrische Justizminister Winfried Bausback (CSU). „Auf einer Messe wie dieser, kann man alle Produkte einmal hautnah erleben“, sagte Bausback, der den Besuchern empfiehlt, sich einfach mal ganz entspannt durch die Messe treiben zu lassen. „Das ist wie ein Schaufester-Bummel durch die Region.“ Die Mainfranken-Messe findet bereits seit 67 Jahren auf den Mainwiesen in Würzburg statt. Landtagspräsidentin Barabara Stamm (CSU) kann sich noch genau an die Anfänge dieser Messe erinnern: „Damals war alles noch klein und überschaubar“, sagte Stamm beim Rundgang durch die Hallen. Für sie steht die Messe für Heimat und Verwurzelung, aber auch für Modernität. Punkt 12 Uhr starteten 15 Mountainbike-Fahrer vor der Halle 11 zu einer mehrtägigen Selbstversorgerradtour quer durch die Region mit ihren Gravelbikes. Die Region Mainfranken GmbH will so die Gegend einmal mehr in Szene setzen. „Zurückgelegt werden 600 Kilometer, 10 000 Höhenmeter in dei bis vier Tagen durch vier Mittelgebirge – alles in Mainfranken“, schwärmte AAsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH. Es gibt zu der Tour eine schön gestaltete Karte mit allen Lieblingsplätzen. Petterson zeichnete außerdem fünf Arbeitgeber aus der Region mit dem Nachhaltigkeitspreis Mainfranken aus. Der Preis ging an Matin Weber Haustechnik, die Hubert Schneider GmbH, die Albert Haus GmbH, Bionade und an Brose Fahrzeugteile. Eine weitere Ehrung ging an das Regionalstudio Mainfranken des Bayerischen Rundfunks. Dieses ist seit 40 Jahren auf der Messe mit dabei und wurde für das Engagement mit dem Medienpreis der Mainfranken-Messe ausgezeichnet. Heiko Koenicke, Geschäftsführer des Messeveranstalters AFAG, nutzte die Chance den Preis persönlich an Eberhard Schellenberger, den Leiter des BR-Studios Mainfranken zu übergeben und seinen Dank auszusprechen. Die Mainfranken-Messe auf dem Messegelände am Main in Würzburg dauert noch bis Sonntag, 8. Oktober. Öffnungszeiten: täglich von 9.30 bis 18 Uhr. Einlass bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9,50 Euro, Rentner, Schwerbehinderte, Schüler (ab 15 Jahren) und Studierende 8 Euro, Kinder von 11 bis 14 Jahren 6 Euro, Kinder bis zehn Jahre zahlen keinen Eintritt. EIne Familienkarte (zwei Erwachsene und maximal drei Kinder) kostet 21 Euro. Angesichts nur weniger Parkplätze empfehlen die Veranstalter, den ÖPNV zu nutzen. An den Verkaufsstellen des Verkehrsverbundes Mainfranken gibt es eigene „Messetickets“. Wer diese kauft, zahlt nur den Eintritt, fährt aber kostenlos Bus und Bahn.

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