WÜRZBURG

Malteser verabschieden Klaus-Dieter Bopp

Bei der Verabschiedung als ehrenamtlicher Stadtbeauftragter bedankten sich Malteser-Diözesanleiter Hans-Georg von Mallinckrodt (Zweiter von rechts) und seine Stellvertreterin Martina Mirus (Zweite von links) sowie Bopps Nachfolger als Stadtbeauftragter Joachim Gold (rechts.) sowie dessen Stellvertreter Michael Kiesel (links) und Heike Fleischmann (Dritte von rechts) bei Klaus-Dieter Bopp (Mitte) für sein großartiges Engagement. Foto: Christina Gold, Malteser

Viele Malteser, aktuelle und frühere Weggefährten, Vertreter der anderen Hilfsorganisationen und aus Politik und Kirche waren gekommen, um den ehemaligen Stadtbeauftragten der Malteser Würzburg, Klaus-Dieter Bopp, aus seinem Amt offiziell zu verabschieden. Bopp hatte zum 31. Dezember nach neun Jahren die ehrenamtliche Verantwortung für den Stadtverband mit seinen über 500 ehrenamtlichen Helfern aus privaten Gründen niedergelegt.

„Wir sind alle hier, um Dir von Herzen Danke zu sagen für all Deine Zeit, Dein Herzblut, Dein Engagement für die Malteser im Stadtverband Würzburg“, so die stellvertretende Diözesanleiterin Martina Mirus in ihrer Laudatio. Bopp und Würzburg, das seien aber nicht nur die neun Jahre Stadtbeauftragtentätigkeit sondern, so Mirus, sondern auch die 20 Jahre davor, die Klaus-Dieter Bopp als Geschäftsführer hauptamtlich die Geschicke der Malteser in der Mainaustraße geführt habe, berichten die Malteser in einer Pressemitteilung.

Bopp selber zeigte sich gerührt und dankbar beim Rückblick auf die Zeit in der Mainaustraße. Es sei immer viel zu tun gewesen, aber die ehrenamtliche Arbeit zusammen mit den vielen anderen engagierten Maltesern „auf dem Hof“ der Geschäftsstelle habe ihm auch immer viel Freude gebracht. Und dabei lagen ihm Sanitätsdienst und Katastrophenschutz genauso am Herzen wie die Hospizarbeit und der Besuchsdienst für einsame Senioren. Als letztes Projekt seiner „Amtszeit“ hatte Klaus-Dieter Bopp noch den Besuchsdienst für demenziell erkrankte Patienten im Krankenhaus vorangetrieben, den die Malteser Würzburg in Kooperation mit der Missio-Klinik im Herbst 2017 begonnen haben.

Mirus betonte, dass es Bopps „Nachfolger nicht leichter haben werden und sie einen hohen Respekt zollen“, für das, was ihr Vorgänger geleistet hat. Dies bestätigte auch der neue Stadtbeauftragte Joachim Gold, der sich bei Bopp für die enorme Arbeit ebenfalls herzlich bedankte. Und da Bopp noch weiterhin in der Regionalgeschäftsstelle der Malteser arbeite, sei er ja auch nicht „aus der Malteserwelt“, war Gold zuversichtlich, dass mit der offiziellen Stabübergabe der Kontakt nicht abbrechen werde.

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