Würzburg

Maria 2.0 bei der Würzburger „Nacht der offenen Kirchen“

Reformen für mehr Geschlechtergerechtigkeit fordert die Initiative Maria 2.0. Mit welchen  Aktionen sie bei der Kirchennacht auf ihre Forderungen aufmerksam machte.   
Mit einer Menschenkette und einer Mahnwache machten Aktivistinnen von Maria 2.0 auf ihr Anliegen aufmerksam. 
Mit einer Menschenkette und einer Mahnwache machten Aktivistinnen von Maria 2.0 auf ihr Anliegen aufmerksam.  Foto: Irene Konrad

Bei der Würzburger „Nacht der offenen Kirchen“ am Mittwochabend konnten sich Besucher auch über die Reformen fordernde Initiative Maria 2.0 informieren, die sich für Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche einsetzt. An der Bauwagen-Kirche am oberen Marktplatz gab es für Interessierte die Möglichkeit, mit Vertreterinnen von Maria 2.0 ins Gespräch zu kommen.

Mahnwache und Unterschriftensammlung 

Zeitgleich fand eine Unterschriftensammlung statt, die von Angelika Goj von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Unterdürrbach und Susanne Öttinger vom Ortsverband Lengfeld organisiert wurde. Dabei umfasste der Forderungskatalog nicht nur die Predigterlaubnis für theologisch ausgebildete Laien und die Diakoninnen-Weihe, sondern auch eine nachdrückliche Aufklärung von Missbrauchsfällen in der Kirche. „Wir wollen bei den Themen am Ball bleiben und noch mehr Leute informieren“, fasste Öttinger den Zweck ihrer Aktion zusammen. In diesem Sinne stand auch eine friedliche Mahnwache, zu der sich etwa 50 Menschen zusammengefunden hatten, um bis zur angrenzenden Marienkapelle eine Kette zu bilden.

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