WÜRZBURG

Mehr Frauen in die Wissenschaft

Mehr Frauen in die Wissenschaft: Für ihre Konzepte der Gleichstellung und Personalentwicklung wurde die Universität Würzburg ausgezeichnet. Im Wettbewerb um das Prädikat waren nur zehn Hochschulen erfolgreich, berichtet die Uni Würzburg in einer Pressemitteilung.

Mit dem Professorinnen-Programm geben Bund und Länder den deutschen Hochschulen finanzielle Anreize, um mehr Frauen auf Professuren zu berufen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat jetzt bekannt gegeben, welche Hochschulen in der aktuellen Phase des Programms finanziell gefördert werden. 111 Bewerbungen waren eingegangen, 86 davon überzeugten das Begutachtungsgremium mit ihren gleichstellungspolitischen Strukturen und Maßnahmen – darunter auch die Bewerbung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).

Bestbewertung nur für zehn Unis

Die 86 ausgewählten Hochschulen können nun für je drei Erstberufungen von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren Anschubfinanzierungen im Professorinnen-Programm beantragen. Die Förderung wird bis zu fünf Jahre lang gewährt.

Damit aber nicht genug: Die JMU gehört außerdem zu einem Kreis von nur zehn Hochschulen, deren Konzepte für die Personalentwicklung und -gewinnung auf dem Weg zur Professur eine Bestbewertung erhielten. Damit darf sich die JMU mit dem Prädikat „Gleichstellung Ausgezeichnet!“ schmücken. Außerdem wird sie nicht nur bei drei, sondern bei vier Erstberufungen von Frauen finanziell gefördert.

3,3 Millionen Euro für die Uni Würzburg

Das heißt in Zahlen: Bund und Land werden an der JMU zusätzlich bis zu 3,3 Millionen Euro in die Gleichstellung investieren. Derzeit beträgt die Frauenquote bei den Professuren an der JMU bei 21 Prozent. Damit liegt die Universität im bundesweiten Vergleich unter dem Durchschnitt (24 Prozent), im bayernweiten Vergleich über dem Durchschnitt (20 Prozent).

„Die Gutachterinnen und Gutachter haben die deutliche Entwicklung unserer Universität beim Ausbau des Anteils von Professorinnen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen gewürdigt. Wir wollen dieses erfreuliche Ergebnis nachhaltig ausbauen und haben uns klare Ziele gesetzt“, sagt Universitätspräsident Alfred Forchel laut JMU-Pressemitteilung.

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