Würzburg

Mehr Umweltschutz: Grüne und WL wollen einen neuen Referenten

Zwei Fraktionen im Stadtrat wollen einen neuen Umweltreferenten. Warum Grüne und Würzburger Liste wollen, dass Umweltreferent Wolfgang Kleiner Verantwortung abgibt. 
Die Grünen und die Würzburger Liste wollen, dass sich Umwelt-, Kommunal- und Ordnungsreferent Wolfgang Kleiner künftig nur noch um das Kommunal- und Ordnungsreferat kümmert.
Die Grünen und die Würzburger Liste wollen, dass sich Umwelt-, Kommunal- und Ordnungsreferent Wolfgang Kleiner künftig nur noch um das Kommunal- und Ordnungsreferat kümmert. Foto: Patty Varasano

"Der Klimawandel hat auch die Region Würzburg längst erfasst. Bäche fallen trocken.  Grundwasserpegel sinken. Wir sind gefordert, alles uns mögliche zu tun, um die Klimaüberhitzung zu stoppen," schreibt Landtagsabgeordneter und Stadtrat Patrick Friedl (Bündnis 90/Die Grünen) in einer Pressemitteilung. Deshalb beantragt die Grünen Stadtratsfraktion ein eigenes Umwelt- und Klimareferat. Man brauche die personelle Aufwertung des Klima- und Umweltschutzes im Rathaus, um mit mehr Grün, mehr Rad- und Fußwegen und mehr Angeboten im Öffentlichen Nahverkehr verstärkt etwas für den Klimaschutz zu tun.

"Allein die Umsetzung unserer einstimmigen Grundsatzbeschlüsse zu Umwelt- und Klimaschutz in der Stadt und des weiter zu entwickelnden Klimaschutzkonzepts 2020 rechtfertigt die Referatsteilung", so Fraktionsvorsitzender Matthias Pilz. 

Früher gab es acht Referenten

Ähnlich argumentiert die Würzburger Liste. Sie beantragte, dass sich Umwelt-, Kommunal- und Ordnungsreferent Wolfgang Kleiner künftig nur noch um das Kommunal- und Ordnungsreferat kümmert. "Es geht in der Klimapolitik zu langsam voran", erklärt Fraktionsvorsitzender Jürgen Weber.

Auch die Grünen möchten einen neuen Umweltreferenten mit mehr Leidenschaft, sagt  Pilz. Der Zuschnitt der fünf Referate entspräche nicht mehr den gewachsenen Aufgaben einer Großstatdtverwaltung. Zudem habe die Reduzierung der Anzahl der Referate im Zuge der Sparmaßnahmen in den frühen 2000er-Jahren von acht auf fünf keine "spürbaren Einspareffekt" bewirkt.

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