ALTSTADT

Meist müssen private Bauherren planen

Auch wenn es immer wieder Stimmen gibt, die einen gefühlten Stillstand in der Stadt beklagen – es geht voran. Allerdings oft dann, wenn Privatleute einmal das Heft in die Hand nehmen und Bausünden der Nachkriegszeit „bereinigen“.

Beispiele dafür sind das s.Oliver-Haus am oberen Markt und ganz aktuell gerade der Abriss und Neubau (Foto) des HypoVereinsbank-Gebäudes schräg gegenüber. Auch dies ist ein Projekt der Familie Freier. Manchmal genügte es aber auch einfach nur das Erscheinungsbild zu verändern, um aus einem „blauen Wunder ein modernes Geschäftshaus zu zaubern.

Bestes Beispiel dafür ist das Eckhaus am Vierröhrenbrunnen, in das Comma gezogen ist. Das gehört zwar nicht den Freiers, aber dafür der Hauptmieter Comma. Wobei es nicht immer leicht ist, in Würzburg zu bauen. Ein viel diskutiertes Beispiel ist das Haus der VR-Bank am unteren Markt, das Kritikern nun den Festungsblick versperrt. Vergessen wird, dass dieser Blick bereits von 1685 bis 1945 vom Wohnhaus Antonio Petrinis versperrt worden war.

Aber selbst am Hochhaus in der Augustinerstraße 9, heute ganz oben auf der Liste der erhaltenswerten Häuser, mäkelten die Würzburger beim Bau im Jahr 1930 solange herum, bis das Ergebnis nicht mal mehr seinem Erbauer gefiel.

Rückblick

  1. Wo das Zentrum geplant war, ist heute eine Oase
  2. Die integrative Kraft des Sports
  3. Überzeugt vom Heuchelhof
  4. Mit neuer Identität raus aus dem Getto
  5. Heuchelhof: Nicht mal halb so groß wie geplant
  6. Zum Abschluss vom Frauenland an den Heuchelhof
  7. Das Frauenland ist über ein Jahrhundert einfach gewachsen
  8. Kulturelles Aushängeschild: Kunstmaler Curd Lessig
  9. Urgestein der Keesburg
  10. Ziemlich schwarz und doch auch grün
  11. Ein Turbo-Dorf wächst immer noch weiter
  12. Ein Kuhstall neben der Sparkasse und Apotheke
  13. Lengfeld: Platz für Gewerbe und Familien
  14. Die Stimme der Bürgerschaft
  15. Die Fantasie der Kinder wecken
  16. Jahrhunderte unter dem Schutz des Bischofshuts
  17. Der Stadtbezirk Altstadt in Zahlen
  18. Alexandra Memmel: leidenschaftliche Stadtführerin
  19. Die Brückenheiligen
  20. Meist müssen private Bauherren planen
  21. Ein Stück Stadt, das gerne Dorf ist
  22. Goldener Löwe von Stift Haug
  23. Das wandelnde Ortsarchiv
  24. Als die Traktoren mit der Apfelernte Schlange standen
  25. Versbach: ein familienfreundlicher Stadtteil
  26. Der Stadtteil, der ein richtiges Städtle ist
  27. Weine, Vereine und prominente Söhne
  28. Als Weinprinzessin auch im Weinberg
  29. Ein Täschner für die Einkaufsstraße
  30. Bayla-Abbruch, XXXL-Offensive und neue Wohnungen
  31. Stadtteilserie: Von Grombühl nach Heidingsfeld
  32. Grombühl: Bunt, vielfältig und oft unterschätzt
  33. Grombühl: Eine Mischung aus Berlin und Kaff
  34. Grombühl: Eine Welt der kleinen Leute
  35. Grombühl: Uralt und international
  36. Wissenswertes über Rottenbauer
  37. Ernst Köhler war Nordbayerns erster Biobäcker
  38. Der letzte Bürgermeister
  39. Denunziert in Rottenbauer
  40. Rottenbauer: Würzburgs kleinster Stadtteil wächst weiter
  41. Was von den Leighton Barracks in Zukunft übrig bleibt
  42. Letzter Hieb am Galgenberg
  43. Der Professor für Kartoffeln
  44. Wissenswertes zum Neuen Hubland
  45. Topographisch und ökologisch auf hohem Niveau
  46. Hochhäuser im Tal und Eigenheimer am Hügel
  47. Lindleinsmühle: Kleiner Stadtteil, viele Menschen
  48. Schwimmen im Bad oder Essen in der Schüler-Betreuung?
  49. Zu Fuß in die Innenstadt: Otto Schneider läuft
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