WÜRZBURG/BERGTHEIM

Menschen auf dem letzten Weg unterstützen

Der Vorsitzende der Sozialstation St. Gregor Michael Weber (links) und Georg Bischof vom Malteser Hilfsdienst unterschreiben die Kooperation für Hospizbegleitung. Foto: Julia Scheuermann

„Wenn ein Angehöriger stirbt, ist das für die Familien meist sehr belastend und eine große Herausforderung“, sagt Gabriele Knaup, Koordinatorin für Hospizarbeit des Malteser Hilfsdienst in Würzburg. Zur Unterstützung der Sterbenden und deren Angehörigen sind im Würzburger Bereich rund 80 Ehrenamtliche des Malteser Hilfsdienst als Hospizbegleiter unterwegs. Um die Versorgung im nördlichen Landkreis zu verbessern, haben die Sozialstation St. Gregor und der Malteser Hilfsdienst nun kooperiert.

Die ambulanten Pflegekräfte von St. Gregor sind bei ihrer täglichen Arbeit direkt vor Ort bei den Leuten zu Hause und sehen, wenn Bedarf bzw. der Wunsch nach Hospizbegleitung auftritt und benachrichtigen nun auf Wunsch die Malteser. Der Koordinator und Referent des Hospizdienstes, Georg Bischof, war daher mit den Koordinatorinnen Gabriele Knaup und Petra Reith zu Besuch in Bergtheim, wo der Vorsitzende von St. Gregor, Michael Weber, den Vertrag unterschrieb.

Für die Betroffenen und Angehörigen kann es sehr entlastend sein, denn mit dem Hospizbegleiter haben sie jemanden, mit dem sie ehrlich und offen reden können, der zuhört und nicht wertet. Was das Richtige für die Betreffenden ist, entscheiden diese selbst. Begleitung erhalten all diejenigen, die sie wollen und das kostenfrei. Hospizbegleiter werden bei den Maltesern speziell hierfür ausgebildet, heißt es in einer Pressemitteilung.

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