Uffenheim

Millioneninvestitionen stehen an

Die Komplettsanierung des Uffenheimer Hallenbades steht an. Sie bildet den größten Brocken in den kommenden Haushalten der Stadt.
Die Komplettsanierung des Uffenheimer Hallenbades steht an. Sie bildet den größten Brocken in den kommenden Haushalten der Stadt. Foto: Gerhard Krämer

Die Stadt Uffenheim will laut Haushaltsplanung etwa 13,18 Millionen Euro investieren. Einen Kredit will man laut Bürgermeister Wolfgang Lampe, wie in den vergangenen Jahren auch, nicht aufnehmen. Wenn allerdings die Rechnungen für das Hallenbad kommen, dessen Komplettsanierung ansteht,  werde man wohl eine Million Euro von der Bank benötigen.

Zwei Millionen Euro will Bürgermeister Wolfgang Lampe schon einmal im Haushalt für dieses Jahr eingestellt wissen. Ob die Summe tatsächlich benötigt wird, sei fraglich. Auf jeden Fall müssten schon einmal Architektenhonorare bezahlt werden. Genauere Zahlen für das geförderte Millionenprojekt werde es nach der Ausschreibung geben.

Millionenbeträge stehen auch bei der Abwasserbeseitigung an. Die Kläranlage wird auf 16 500 Einwohnergleichwerten ausgebaut. Die Ortsteile Brackenlohr, Langensteinach und Wallmersbach werden angeschlossen.

Geplant ist laut Wolfgang Lampe auch die Erschließung eines Baugebiets im Ortsteil Uttenhofen. Allerdings könne die Stadt wegen der "Preisvorstellung eines Eigentümers" nicht alle dafür benötigten Grundstücke erwerben .

Bei den notwendigen Brückensanierungen wird man Brücke für Brücke angehen. Für die Verwirklichung eines Musikpavillons am Schlosspark muss der Stadtrat erst noch Beschlüsse fassen. Beim Krämershaus, in dem das Mittelfränkische Schützenmuseum verwirklicht werden soll, liefen noch Gespräche mit dem Bezirk und weiteren möglichen Zuschussgebern.  

Im Ortsteil Brackenlohr soll das ehemalige Gefrierhäuschen zum Jugendraum umgebaut werden. Für den Neubau des Bauhofgebäudes sind schon erste Gelder eingestellt, die höheren Beträge dann ab 2021.

Nach der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge erwartet die Stadt vom Staat 46 000 Euro Erstattung. "Da können wir viele Straßen mit bauen", meinte Lampe mit einem Hauch Sarkasmus in der Stimme.  

Da 2020 viel ansteht, sind etliche Projekte auf die kommenden Jahre verschoben worden. Sie stehen aber in der Investitionsplanung.

Stadtrat Thomas Gröschel (FWG) sprach von einem guten Zahlenwerk, für das Kämmerei und Bürgermeister Dank gelte. Stadtratskollege Gerhard Stumpf (SPD) signalisierte für dessen Fraktion Zustimmung im Stadtrat.

Susanne Holzmann (FWG) freut besonders, dass der Bauhof nun angegangen werde. Das sei dringend notwendig. Dem stimmte Bürgermeister Lampe zu. Gedacht sei auch, Synergieeffekte mit den Stadtwerken zu nutzen.

Ewald Geißendörfer (CSU) betonte, dass schon viele Beschlüsse im Stadtrat gefasst worden seien, die den Haushalt festlegten. "Ja, jetzt geht es um die Bezahlung der Beschlüsse", sagte der Bürgermeister.

Zustimmung gab es für die Investitionsplanung. Ebenso einstimmig war die Zustimmung zu den Investitionsplanungen für die Dr. Karl und Ilse Reinhard Stiftunng (Hartungshof), die Hospitalstiftung und die Krauß'sche Stiftung.

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