WÜRZBURG

Missbrauchsvorwurf: Schwierige Suche nach der Wahrheit

Neun Monate hat der Missbrauchsbeauftragte Hinweise geprüft. Jetzt wird das Verfahren gegen einen Kleriker der Diözese Würzburg eingestellt. Gelöst ist der Fall jedoch nicht.
Justitia mit der Waage: Sie ist die Personifikation der Gerechtigkeit. Nicht immer ist es einfach, sie zu finden. Foto: ILLUSTRATION: CHRISTINE BREY
Der Fall hatte vor einem dreiviertel Jahr bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Nun ist er zu Ende. Auch der zweite Vorwurf des sexuellen Missbrauchs, der gegen einen hochrangigen Geistlichen der Diözese Würzburg im Raum steht, wird vorerst nicht weiter untersucht. Dies teilte Klaus Laubenthal, der externe Missbrauchsbeauftragte der Diözese Würzburg, auf Anfrage mit. Auslöser für diese Ermittlungen des Missbrauchsbeauftragten war ein erster Vorwurf: Erhoben hat ihn Alexandra W. Anfang 2013. Sie lebt im Bereich der Diözese Würzburg und sagt, dass sie vor fast 30 Jahren von einem Geistlichen sexuell genötigt ...
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