RIMPAR

Mit Kopf und Herzen stolpern

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist!“ Mit diesem Zitat würdigte am Samstag der Künstler Gunter Demnig die Verlegung der Stolpersteine in Rimpar.
Die Paten der „Stolpersteine“ zum Gedenken an ermordete jüdische Mitbürger legen rote Rosen nieder. Foto: FOTOS (2) Nadja Hoffmann
13 Steine erinnern nun an 13 ehemalige jüdische Mitbürger, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. An Hannchen und Karoline Tannenwald erinnern zwei Steine vor dem Anwesen Hofstraße 2, an Pauline Schwab und ihren Sohn Theodor an der Kirchenstraße 1. Vor der Kirchenstraße 7 sollen Steine dafür sorgen, dass Abraham und Ernestine Schwab nicht vergessen werden. Gleich fünf Steine wurden vor dem Haus in der Lömmelsgasse 20 verlegt. Hier wohnte das Ehepaar Josef und Elsa Frank mit den Kindern Fränzi, Margot und Inge. In der Pogromnacht drangen braune Schergen in ihr Haus ein, zerschlugen die ...
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