Veitshöchheim

Mit Stelzen, Devilsticks und Keulen durch die Aula

Recht turbulent ging es auch bei den "Fischerinnen" Lena, Janina, Lorina, Silvia O. und Svenja zu, wo statt den Fischen die Keulen durch die Luft segelten und alle den Klaus & Klaus-Hit "An der Nordseeküste" mitsangen. Foto: Dieter Gürz

"Lust auf Meer?" titelte die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums Veitshöchheim ihr nun schon siebtes, im zweijährigen Rhythmus veranstaltetes Jongliervarieté, das am Sonntagnachmittag in der Schulaula eine glanzvolle Premiere erlebte. Zwei weitere Aufführungen gab es noch am Montag und Dienstag.

Die 250 Gäste erlebten bei der Premiere ein fulminantes Spektakel an fantastischen Jonglier-Acts, Akrobatik, Tanz, Gesang, Comedy und selbstgedrehten Videoclips und viel Spaß zu fetzigen Rhythmen. Insgesamt 40 Akteure aus den Klassen fünf bis zwölf führten ideen- und abwechslungsreich 24 Nummern auf, die alle einen Bezug zum Meer oder zur Seefahrt haben, sei es als Fischer, Piraten, Taucher, Meerjungfrauen, Surfer, Wikinger, Entdecker, Strandurlauber, Rentner auf einem Kreuzfahrtschiff, Spongebob oder als Pinguine. Auch die Vermüllung des Meeres war ein Thema.

So gar nicht zum Feiern zu Mute angesichts der Vermüllung der Meere war Lena, Philipp, Alena, Luisa, Karina und Helene, die vom Kapitän engagiert wurden, um auf dem Schiff für Sauberkeit zu sorgen. Foto: Dieter Gürz

Flugshow auf Schwebebalken

Vor allem die Besucher, die zum ersten Mal das "Jongliervarieté" sahen, konnten es nicht fassen, dass eine Schule eine so tolle Show auf die Beine stellen kann. Sie konnten gar nicht so schnell gucken, wie die Jongleure ihre bunten Bälle, Ringe, Keulen, Devilsticks und Diabolos durch die Aula tanzen ließen, so auch 23 Akteure beim vom Mathelehrer Matthias Schreyer dirigierten Jonglier-Orchester zu den Klängen von Mambo No. 5. Alles war liebevoll und bis ins Kleinste mit viel Humor durchdacht und in Szene gesetzt. Viele Jonglagen waren angereichert mit Gesang, Tanz oder Akrobatik.

Da ging förmlich die Post ab, als beim siebten Jonglier-Varieté in der Schulaula die 23 Akteure des großen, von Mathelehrer Matthias Schreyer dirigierten, Seemanns-Jonglier-Orchesters von "Drunter & Drüber" des Gymnasiums Veitshöchheim zur Musik von "Mambo No. 5" hochkonzentriert Bälle, Keulen, Ringe und Diabolos fliegen ließen. Foto: Dieter Gürz

Spektakuläre Szenen, die das Publikum zum Staunen brachten, gab es zuhauf, so auch gleich zu Beginn, als Silvia O. und Lorina auf hohen Stelzen laufend, atemberaubend die Keulen in die Höhe wirbelten oder Leistungsturnerinnen eine Flugshow auf dem Schwebebalken vorführten.

In mühevoller Kleinarbeit hatte sich das aus sehr erfahrenen Gauklern und Jongleuren bestehende Organisationsteam mit den Lehrern Matthias Schreyer und Harry Hirsch sowie den beiden Ehemaligen des Jahrgangs 2013 Daniel Schönitz und Timo Wagenblast und dessen Freundin Carolin Scipio die Beiträge seit Beginn dieses Schuljahres und verstärkt Anfang Juni 2019 bei einem Trainings-Wochenende mit der gesamten Gruppe im Jugendbegegnungshaus in Leinach einstudiert. Darüber hinaus gab es in Videosequenzen lustige Einblicke.

Spektakuläre Szenen, die das Publikum zum Staunen brachten, gab es beim Jonglier-Varieté zuhauf, so auch, als Silvia O. und Lorina auf hohen Stelzen laufend, atemberaubend die Keulen in die Höhe wirbelten. Foto: Dieter Gürz

Kapitän führte durchs Programm

Durch das trotz der Dauer von über zwei Stunden kurzweilige Programm führte als Kapitän Jeremias Hirsch, der im Juni sein Abitur machte. Eine Augenweide war auch das Outfit und die Maskerade der Akteure, angepasst an die jeweilige Nummer mit Alleinstellungsmerkmal, so dass es immer etwas Neues zu sehen, zu hören, zu lachen oder zu staunen gab.

Das mittlerweile sehr viel Routine aufweisende Technik-Team der Schule mit Daniel Schönitz (Abi 2013) an der Spitze setzte mit zusätzlichem Leih-Material von SchenkSpass aus Eibelstadt die Akteure akustisch und beleuchtungstechnisch effektvoll in Szene. Die zur jeweiligen Nummer passende Musik hatten sich die Gruppen selbst ausgesucht und zusammengestellt oder es gab Hilfestellungen für die Jüngeren durch erfahrenere Jongleure. Reibungslos koordinierte Timo Wagenblast (Abi 2013), dass jeder Gruppe die richtigen Requisiten exakt zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung standen.

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