Würzburg

Mit dem Hausboot unterwegs

Menschen mit Behinderungen waren mit dem Hausboot unterwegs. Foto: Florian Nüßlein

„Leinen los!“ hieß es kürzlich für Menschen mit schwerer Behinderung aus drei Wohnpflegeheimen der Arche gGmbH. Die zehn Passagiere, darunter fünf Rollstuhlfahrer, charterten mit fünf Betreuern und dem Geschäftsführer der Arche gGmbH, Rolf Müßig, laut Pressemitteilung ein Hausboot.

Bereits um 9 Uhr gab es am Kurt-Schumacher-Ufer, dem Start- und Zielhafen, die Einweisung zur Führung des Bootes, das führerscheinfrei gefahren werden darf.

Dann trafen auch schon die mutigen Bewohner aus den Wohnpflegeheimen Heuchelhof, Rottenbauer und Heidingsfeld ein. Nachdem die Rettungswesten angelegt waren, ging es an Bord. Da der Zugang nicht barrierefrei ist, mussten die Rollstuhlfahrer mit Muskelkraft und Umsicht auf die vordere Plattform des Hausbootes gehievt werden.

Begleitet und gesichert durch die drei Ehrenamtlichen Adrian Zirkelbach, Adrian Scherbanaten und Lars Iremie der BRK-Wasserwacht wurde in drei Touren mit je fünf Personen mit Behinderung und drei Betreuern bis zur Schleuse Randersacker und zurück geschippert. Unterdessen gab es an Land Gegrilltes und Getränke. Nach einem erlebnisreichen Tag ging es am Zielhafen wieder vor Anker.

In diesem Zusammenhang dankte Rolf Müßig der BRK-Wasserwacht und den Betreibern von Aigs-Bootsverleih, A. Thiele. Letzter  habe zugesichert, dass er die Arche im nächsten Jahr mit ihrem Projekt für benachteiligte Menschen unterstützen wolle. 

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