OCHSENFURT

Mit der Weinstube Fröhlich schließt ein traditionsreiches Gasthaus für immer seine Türe

Ende der Woche schließt die Weinstube Fröhlich – nach 114 Jahren in Familienhand. Wirtin Lieselotte Büchold hat sich ihren Ruhestand redlich verdient. Trotzdem will rechte Freude nicht aufkommen. Zu viel Herz hängt an der traditionsreichen Gaststätte.
Ende einer Tradition: Das Weinhaus Fröhlich schließt nach 114 Jahren. Im Bild das Team mit (von links): Köchin Susanne Frank, Bedienung Gerti Mitschke, Sohn Ralf Büchold, Bedienung Marlies Klingert und Lieselotte Büchold. Foto: Foto: Gerhard Meissner
1896 hatte Lieselotte Bücholds Großvater Josef Fröhlich das Anwesen mit Gastwirtschaft und Metzgerei gekauft. „Zur Rose“ hieß das Wirtshaus damals noch, bis Josef Fröhlich 1902 das Wirtshausschild samt Bierschankrecht ans spätere Gasthaus Rose verkaufte und aus seinem Lokal das Weinhaus Fröhlich machte. Josef Fröhlichs Sohn Franz wuchs in und mit dem Gasthaus auf, bis er es 1940 ganz übernahm. Acht Jahre später kam seine Tochter Lieselotte zur Welt. Und auch für sie war die Weinstube von Anfang an ein Teil des Lebens geworden. 1975 übernahm sie gemeinsam mit ihrem Mann Kurt die Weinstube. Die kleine ...
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