RIMPAR

Möglichst ohne Streusalz – aber die Sicherheit geht vor

Würzburg hat es seinen Bürgern untersagt, bei Schneefall die Gehwege mit Streusalz aufzutauen. Willy Pototzky von der IGU hat nun im Marktgemeinderat vorgeschlagen, dieses Vorgehen auch auf Rimpar auszuweiten und in der Gemeindesatzung zu verankern. Allerdings setzt auch die Gemeinde selber auf Streusalz, das in gelöster Form Bäumen und Pflanzen schadet, und auch ins Trinkwasser gelangen kann.

Zwar verzichtet der Rimparer Streudienst auf ebenen Straßen möglichst auf das Streuen von Salz und strebt danach, dass die Straßen ohnehin rasch wieder schneefrei sind. Anders ist es jedoch bei steil ansteigenden Straßen. Diese müssen auch im Winter für die Rettungsdienste uneingeschränkt benutzbar sind. Hierzu kommt ein erst vor zwei Jahren angeschaffter Streuautomat zum Einsatz. Dieser versprüht Steinsalz, das mit einer Natriumlauge versetzt ist. Diese erreicht, dass die Salzkörner deutlich besser auf der Fahrbahn haften und nicht durch den Verkehr von der Straße katapultiert werden. Mit diesem Verfahren ist es möglich, den Salzverbrauch um etwa die Hälfte zu verringern.

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