WÜRZBURG

Mord im Würzburger Rathaus

68er wird 60: Stadtheimatpfleger Hans Steidle.
68er wird 60: Stadtheimatpfleger Hans Steidle. Foto: Theresa Müller
Stadtheimatpfleger Hans Steidle hat sich in einem neuen Buch auf die Spuren in einem der bekanntesten Würzburger Gebäude gemacht: dem Würzburger Rathaus. Wie die Stadt mitteilt, ist Steidles geschichtliche Würdigung nach aufwendiger Recherche im Echter-Verlag erschienen.

Die „Biografie eines Hauses“ beleuchtet dessen Werdegang. Seit über 800 Jahren ist dort die Stadtverwaltung beheimatet. Der Historiker führt durch das verwinkelte Bürgerhaus, das viele große und kleine Geschichten zu erzählen weiß. Die Monografie mit dem Titel „Am Anfang war ein Mord. Das Würzburger Rathaus als Brennpunkt von Politik und Geschichte“ verspricht auf knapp 200 Seiten nicht nur eine Antwort auf diese kriminalistische Fragestellung. In vielen kurzen Kapiteln stellt Steidle die zahlreichen Bauphasen vor und beleuchtet die jeweiligen historischen Hintergründe, die sich meist noch heute ablesen lassen. Bilder und Grundrisse halten zudem zahlreiche Details fest, die den Wandel über die Jahrhunderte oder die Zerstörung 1945 nicht überdauerten.

Wer schon immer mehr über den „Grafeneckart“ wissen wollte, findet historisch fundierten Lesestoff und ein ausführliches Literaturverzeichnis. Dr. Hans Steidle, Jahrgang 1951, ist seit April 2009 Stadtheimatpfleger. Er besuchte in Würzburg Schule und Universität und unterrichtet an einem Würzburger Gymnasium. Geschichte und Kultur der Stadt sind der Schwerpunkt seiner Führungen, Vorträge und Publikationen. Er ist Autor mehrerer Bücher zu Leonhard Frank und zur Stadtgeschichte.

Eine Kostprobe aus dem Werk gibt es am Donnerstag, 6. Dezember, im Lesecafé der Würzburger Stadtbücherei. Um 18 Uhr präsentiert Hans Steidle seine Neuerscheinung. Der Eintritt ist frei.

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