WÜRZBURG

NS-Verbrechen: Stadt sauer auf Bahn

Mehrere hunderttausend Kinder wurden während der Nazi-Diktatur mit der Deutschen Reichsbahn in Vernichtungslager deportiert. An diese Barbarei erinnert das Projekt „Zug der Erinnerung“. Vom 14. bis 16. Mai macht er im Bahnhof Würzburg Halt.
An die 100 Stationen wurden bereits angefahren. Nicht die Deutsche Bahn hat sich dieser Aufarbeitung angenommen – sondern ein gleichnamiger Verein. Mit einer deutschlandweiten Tour wird über das Schicksal der Deportierten informiert. Die Bahn gibt zwar Gleise und Bahnsteige frei – verlangt dafür aber Trassen- und Stationsgebühren.   (Für eine größere Ansicht  auf das Bild klicken.) Deshalb hat sich der „Zug der Erinnerung“ mit Bitte um einen finanziellen Zuschuss an die Stadt Würzburg gewandt. Diese stellt nun – nach Beschluss im Stadtrat – 6000 Euro für den dreitägigen Aufenthalt in ...
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