Würzburg

Nach Bahn-Unfall: Weiter Beeinträchtigungen im Raum Würzburg

Nach dem Rangierunfall am Sonntagabend läuft der Regional- und Fernverkehr rund um Würzburg wieder normal. Trotzdem brauchen Pendler teils noch bis Freitag Geduld.
Nach dem Zusammenstoß zwischen einem Güterzug und einem Regionalexpress am Würzburger Hauptbahnhof mussten Reisende und Pendler auch am Dienstagmorgen noch mit Einschränkungen rechnen. Foto: Andre Höfig, dpa

Auch zwei Tage nach dem Rangierunfall am Würzburger Hauptbahnhof mussten Bahnreisende im Berufsverkehr am Dienstagmorgen teils Verspätungen und Zugausfälle in Kauf nehmen. Aufgrund der eingeschränkten Gleiskapazität habe man wenige Züge ausfallen lassen, teilte ein Bahnsprecher am Dienstag auf Anfrage mit. Betroffen gewesen seien allerdings nur sogenannte Taktverstärker, sprich Regionalbahnen, die zur Hauptverkehrszeit die Verbindungen von Würzburg nach Kitzingen, Marktbreit und Karlstadt ergänzen. Der normale Regional- und Fernverkehr hingegen laufe "seit heute Nacht wieder ganz regulär".

Grund für die Störungen war ein Unfall am Sonntagabend: Bei einer Rangierfahrt prallte gegen 22 Uhr im Würzburger Hauptbahnhof ein Güterzug gegen einen Regionalexpress. Verletzt wurde dabei niemand. "Die Ursache des Unfalls liegt bei der Rangierfahrt des Regionalexpresses. Wer genau den Fehler gemacht hat, wird noch ermittelt", sagte Peter Wolf, Sprecher der Bundespolizei Würzburg.

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Rangierunfall am Würzburger Bahnhof

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Die Aufräumarbeiten nach dem Zusammenstoß gestalteten sich aufwendig: Mit Spezialkränen wurden die verkeilten Züge am Montag geborgen. Im Fernverkehr gab es teilweise noch Verspätungen.

Aufräumarbeiten sind beendet, Reparaturen haben begonnen

Mittlerweile sind die Aufräumarbeiten beendet. Da durch den Unfall aber auch Weichen beschädigt wurden, sind weiterhin einige Gleise nicht befahrbar. Die Reparaturen werden voraussichtlich noch bis Freitag dauern, so ein Sprecher der Bahn am Dienstagnachmittag. Einige Regionalbahnen, die zur Hauptverkehrszeit die Verbindungen von Würzburg nach Kitzingen, Marktbreit und Karlstadt ergänzen, könnten also weiter ausfallen. Reisende sollten sich deshalb auf der Internetseite  www.bahn.de oder in der App der Deutschen Bahn informieren, ob ihr Zug betroffen ist.

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