WÜRZBURG

Nachfrage nach islamischen Bestattungen steigt

Lange war es für Muslime in Deutschland normal, sich nach dem Tod in einem islamischen Land bestatten zu lassen. Doch Traditionen ändern sich – und die Region reagiert.
Die Gräber sind unterschiedlich geschmückt. Auf manchen liegen Blumen, andere sind mit Steinen bedeckt oder von Gras überwachsen. Grabsteine gibt es nur in wenigen Fällen. Foto: Foto: Dita Vollmond
Noch ist es nur eine grüne Wiese, die sich am Ende des Würzburger Waldfriedhofs erstreckt. Ein neu gebauter Weg führt an ihr entlang, erste Vermessungsarbeiten finden statt. Denn bald soll auf der Wiese ein islamisches Grabfeld entstehen, in dem etwa 200 Muslime nach ihren religiösen Vorschriften bestattet werden können. „Wir haben nun mal immer mehr Muslime in unserem Land und nicht weniger“, sagt Isolde Krones. „Und die brauchen Grabstätten.“ Mehr Nachfrage aber zu wenig Platz Krones ist Leiterin der Würzburger Friedhofsverwaltung und daher bestens mit der Thematik vertraut. Und ...
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