WÜRZBURG

Nachwuchs in der onkologischen Spitzenforschung fördern

Drei junge Medizinerinnen und ein junger Mediziner des Uniklinikums Würzburg erhielten vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ und von der Stiftung „Forschung hilft“ im Mai dieses Jahres Stipendien für ihr Engagement in der Krebstherapieforschung, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

„Mit unseren neuen Stipendien wollen wir gezielt den Nachwuchs in der onkologischen Spitzenforschung fördern“, sagt Gabriele Nelkenstock, die Gründerin des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ und der Stiftung „Forschung hilft“. Die Stipendien wurden im Mai dieses Jahres erstmals vergeben.

Die beiden Doktorandinnen Maria Geis und Dina Kouhestani aus der Arbeitsgruppe von Prof. Gernot Stuhler und Dr. Thomas Bumm erhielten jeweils ein sogenanntes Travel-Stipendium von 1800 Euro. Dieses Geld soll ihnen die Teilnahme an demnächst anstehenden internationalen Kongressen in Wien/Österreich und Lissabon/Portugal erleichtern. Die Wissenschaftlerinnen werden dort die an der Medizinischen Klinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW) entwickelte, weltweit einzigartige Antikörpertherapie mit Hemibodies einer breiten Fachöffentlichkeit nahebringen.

In der gleichen Arbeitsgruppe arbeitet Andreas Wieser an seiner Bachelor-Arbeit. Der Tormann der Handballer der DJK Rimparer Wölfe, die sich als Botschafter für Hilfe im Kampf gegen Krebs engagieren, erhielt ein Forschungsstipendium von 6800 Euro.

Die vierte Stipendiatin ist Dalia Sheta. Die Ägypterin war Jahrgangsbeste im Würzburger Masterstudienprogramm und arbeitet nun an einem anspruchsvollen Forschungsprojekt zur Verbesserung der Stammzelltransplantation mit. Ihr Ziel ist es, in der Arbeitsgruppe von Prof. Andreas Beilhack (Medizinische Klinik II des UKW) die Phase der Immunschwäche nach der Transplantation besser zu verstehen und darauf aufbauend gezieltere Zytokintherapien für Krebspatienten zu entwickeln.

Hilfe im Kampf gegen Krebs fördert diesen Einsatz mit 3000 Euro.

„Hochmotivierte, kluge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind essenziell, um unserem Auftrag nachzukommen, an der Spitze der medizinischen Forschung in Deutschland und darüber hinaus mitzuwirken“, kommentiert Prof. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des UKW, und fährt fort: „Deshalb sind wir zum einen stolz auf diese Nachwuchskräfte und zum anderen dem Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs äußerst dankbar für diese motivierende Förderung.“

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