Erlabrunn

Nahversorgung gilt als besondere Herausforderung

Ein seltenes Bild der "Großen Garde" der Erlabrunner Narrekröpf, die samt ihren Trainerinnen Steffi Benkert und Doris Wolf-Appel (links) Abteilungsleiterin Heike Zitterbart und Jürgen Kümmet (rechts) beim Neujahrsempfang der Gemeinde Erlabrunn von Bürgermeister Thomas Benkert ausgezeichnet wurden. Foto: Herbert Ehehalt

Dichtes Gedränge und viel Redebedarf herrschte unter den etwa 180 Besuchern in der TSV-Turnhalle am Dreikönigstag beim Neujahrsempfang der Gemeinde Erlabrunn. So fiel es Bürgermeister Thomas Benkert (UBE) trotz des Einsatzes einer Glocke schwer sich Gehör zu verschaffen für die Worte bei der Bilanz zum beendeten, und Ausblick auf das neue Jahr.

Erst die musikalische Starthilfe durch die Erlabrunner Musikkapelle unter Leitung von Frank Kümmet sorgte für die notwendige Aufmerksamkeit. Die Besucher forderte Benkert auf zum Innehalten in Erinnerung auf schöne, aber auch weniger erfreuliche Erlebnisse des vergangenen Jahres. Dabei hatte die Gemeinde durchaus schon weitaus turbulentere Jahre durchgestanden als es 2019 der Fall war. Schließlich war es für den Rathauschef "die Bilanz eines aktiven Jahres dank engagierter Bürger.

Als Alleinstellungsmerkmal im Landkreis darf sich Erlabrunn seit Herbst vergangenen Jahres mit der Bezeichnung Berggebiet Streuobst-Gemarkung schmücken. So klang nach eher leisen Tönen bei gleichem Anlass in der Vergangenheit wieder jenes Selbstverständnis, wie es die Erlabrunner gewöhnlich für sich beanspruchen.

Die Gemeinde hat auch Grund dazu. Nicht zuletzt wurde der Ortskern durch den Bau des Bürgerhofes attraktiver. Beinahe alle der aktuell 1822 Einwohner mit 32 Nationalitäten fiebern der Eröffnung des Bürgerhofes im Frühjahr entgegen. Er soll eine Begegnungsstätte für Einwohner und zuletzt jährlich 10 000 Übernachtungsgäste werden.

Das gute Miteinander und die Attraktivität des Ortes unterhalb des Volkenbergs kommt nach Benkerts Überzeugung auch durch 79 Neubürger im Jahr 2019 zum Ausdruck. Sie waren persönlich zur Begegnung mit den Ur-Erlabrunnern beim Neujahrsempfang eingeladen.

Trotz vieler Lichtblicke bezog sich Benkert in seiner Neujahrsansprache auch auf den "Schatten" im Bereich der Grund- und Nahversorgung. Sie gelte es zu verbessern, ein fußläufiges Angebot zu schaffen, gegebenenfalls mit Bring- und Lieferservice. "Den Teufelskreis mit neuen Versorgungskonzepten durchbrechen zu  können, setzt allerdings ausreichenden Umsatz voraus", betonte Benkert.  

Was aber das Leben in Erlabrunn auszeichne, sei das von zahlreichen ehrenamtlich Tätigen gewährleistete soziale, kulturelle, ökologische, kirchliche und sportliche Angebot, bemerkte der Bürgermeister. Jenen Personen galt es beim Neujahrsempfang Dank zu sagen und sportliche Erfolge zu würdigen. Allen voran machte die "Große Garde" der Erlabrunner Narrekröpf dabei bereits Werbung für die drei Prunksitzungen in wenigen Wochen.

Ausgezeichnet wurden: Jürgen und Ulrike Faust, Konrad Göbel, Anne Hausknecht-Gülle, Jürgen Ködel, Sabine Martens, Thomas Martens, Wolfgang Martin, Jürgen Schrader, Robert Ködel, Karl-Heinz Vornberger, Andreas, Erika Franziska und Otmar Krämer, Carola Eckert, Else Endres, Gerlinde Förtig, Monika Härtlein, Greta Körber, Hedwig Scherpf und Maria Schmitt, Alena Appel, Anna Benkert, Corina Düchs, Julia Fromkorth, Kristina Karches, Johanna Klüpfel, Jessica Kohrmann, Sarah Kuberek, Hannah Muth, Paula Muth und Annika Schmitt, die Trainerinnen Steffi Benkert und Doris Wolf-Appel, Heike Zitterbart, Jürgen Kümmet, Felix Berger, Carlos Brückner, Linus Göbel, Fabrice Kempf, Leo Köhler, Luca König, Tom Krappmann, Tim Schmitt, Christian Will, Sascha Wegmann und Daniel Göbel, Leon und Luca Kirchner, Julien Konrad, Jan Marquart, Luca Mahler, Jannek Rau, Bernd Ehehalt, Torsten Freitag, Stefan Jahn, Jörg Kessel, Martin Knauer, Manfred Konrad, Jürgen Kümmet, Stefan Mahler, Achim Muth, Dieter Römisch, Ralph Schubarth, Philipp Staab und Sebastian Walther,

Musikalische Starthilfe durch die Erlabrunner Musikkapelle unter der Leitung von Frank Kümmet (rechts) sorgte für die notwendige Aufmerksamkeit beim Neujahrsempfang der Gemeinde Erlabrunn. Foto: Herbert Ehehalt
Für die attraktive Gestaltung ihres privaten Anwesens im Ortskern, ohne jegliche Unterstützung durch die Gemeinde, wurden Andreas Krämer, Erika Krämer und Otmar Krämer beim Neujahrsempfang der Gemeinde Erlabrunn von Bürgermeister Thomas Benkert (von links) ausgezeichnet. Foto: Herbert Ehehalt

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