Neubrunn

Neubrunner Kerwa: Melanie Stieber traf das rohe Ei

Nach dem "Hammeltanz" stellten sich die Gewinner einem Erinnerungsfoto. Von links: Lorenz Schuck mit seinem Hammel, Jonathan Stieber, Simone Stieber und Wolfgang Reinhart. Foto: Andrea Kemmer

Bei der Neubrunner Kerwa wurde am Sonntag auf dem Lindenplatz der "Göcker rausgschlache". Dabei bildeten die Kerwabuawa und -mädli zusammen mit allen Zuschauern und der Musik einen großen Kreis, in dessen Mitte ein rohes Ei gelegt wurde. Ein "Führer" und ein "Stangenträger" suchten aus dem Publikum nacheinander jeweils einen "Schläger" aus. Diesem wurden die Augen verbunden, und in Schlagrichtung aufgestellt. Er musste nun versuchen das rohe Ei mit einer langen Stange zu treffen. Das Ei ging in diesem Jahr beim siebten "Schläger", Melanie Stieber, entzwei.

Stangenträger Julius Pfreundschuh, Melanie Stieber mit dem Göcker und Führer Julian Hill (von links) nach dem "Göckerrausschlache". Foto: Andrea Kemmer

Anschließend fand auch auf dem Lindenplatz der "Hammeltanz" für alle tanzwilligen Paare des Abends statt. Die Stimmung war hervorragend, als die 16 Tanzpaare zu den Klängen des "Kerwaliedes" marschierten und sich um den Hammel und seinen Eigentümer Lorenz Schuck aus Helmstadt aufstellten. Dem Kerwabua Tino Schramm wurden die Augen verbunden und eine große Glocke gereicht.

Dann begann der Hammeltanz mit einem Walzer und der Blumenstrauß wanderte von Paar zu Paar bis Tino Schramm nach fast zehn Minuten die große Schelle schwang. Zu diesem Zeitpunkt war der Strauß gerade in den Händen des Tanzpaares Simone Stieber und Wolfgang Reinhart aus Neubrunn. Als Preis bekamen sie den Blumenstrauß und einen Gutschein. Gemeinsam zogen die Kerwabuawa und -mädli mit den Gewinnern des Göckerrausschlache und des Hammeltanzes zum Feuerwehr-Schulungsraum, um den Göcker und den Hammel gebührend zu feiern.

Am Montag trafen sich die Kerwabuawa und -mädli zum Abendessen im Schulungsraum, wo sie nach der Wahl des neuen Gremiums einen gemütlichen Abend verbrachten. Am Dienstag versammelte man sich, um nach einem gemeinsamen Abendessen die Kerwa 2019 zu ihrer letzten Ruhestätte zu tragen und unter Heulen und Wehklagen zu begraben. Hier darf sie nun bis zur "Neubrunner Kerwa 2020" friedlich ruhen.

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